Kimba
Episodenvergleich - Episode 17 bis 20

Die Nummerierung entspricht der japanischen Original-Reihenfolge.
Ein Klick auf die Nummer führt direkt zur jeweiligen Episode.

17
18
19
20
Zurück zur Episodenliste



Startseite
Zurück zur Episodenliste
Druckversion Episode 17
17
Amerikanische Episode Deutsche Episode
Titel The Magic Serpent nicht vorhanden
Inhalt Eine gefährliche Riesenschlange namens Puffy Adder lässt sich in Kimbas Dschungel nieder. Sie hat den "Bösen Blick" und kann Tiere und Menschen hypnotisieren.

Auch ein ziemlich großer Vogel namens Rancid Reekybird (übersetzt: Ranziger Dunstvogel) besucht den Dschungel. Wegen seines abstoßenden Gestanks nehmen alle Tiere Reißaus vor ihm. Darum hat er auch keine Freunde und ist allgemein eine traurige Gestalt.

Inzwischen haben Pauly, Bucky und Kimba unangenehme Bekanntschaft mit der Riesenschlange gemacht. Diese ist auf der Suche nach einem neuen Königreich, in dem sie die Kontrolle übernehmen und alle willenlos machen kann. Zuvor lebte sie bei den Menschen, die sie ebenfalls mit ihrem Magischen Blick beherrschte (in einer Rückblende sieht man die Schlange in einem Tempel, wo sich alle vor ihr verneigen müssen).

Kimba ist damit begreiflicherweise nicht einverstanden und will die Schlange verjagen. Diese wehrt sich, und Kimba muss vor ihr fliehen, denn sie ist ihm körperlich weit überlegen. Während alle Vögel fasziniert von der Schlange sind - vor allem Jenny ist begeistert -, versucht Boss Rhino, sie zu bekämpfen: "Wir wollen hier nur einen Anführer, und das ist Kimba!" Aber die Schlange hypnotisiert ihn, und er ist machtlos.

Rancid, der stinkende Vogel, nähert sich und will wissen, was los ist, doch alle Tiere fliehen - bis auf Kimba. Rancid schüttet ihm sein Herz aus. Kimba erkennt die Lage: "Ist schon blöd, aber weißt du, die anderen kennen dich einfach nicht so gut wie ich. Das wird sich bald ändern."

Am nächsten Tag hält Kimba Unterricht in der Schule (wieder einmal ist er der Lehrer). Auf dem Stundenplan steht das Fach Freundschaft und Nächstenliebe. Kimba macht den Kindern klar, dass sie sich ihre Freunde nicht nach dem Aussehen, sondern nach dem Charakter gewählt haben. "Beurteile ein Buch nicht nach seinem Umschlag!" Er fordert die Tierkinder auf, sich mit Rancid anzufreunden.

"Aber der stinkt so", sagt Geraldine. Darauf Kimba: "Das tun Gips und Farben auch, und trotzdem brauchen die Menschen sie, um schöne Häuser zu bauen." Die Kinder: "Erzähl' uns von den großen Städten und den Menschen! Sind sie nicht alle wunderbar?" Kimba: "Nicht alle von ihnen! Viele haben größere Fähigkeiten als Schönheit. Manche sind fleißig und halten die Stadt sauber, andere sind weise und unterrichten..." Zu diesen Worten sieht man futuristische Ansichten von Großstädten.

Kimba: "Ich erzähle euch jetzt von einem Mann, den ich einst kennenlernte, der weder klug noch hübsch war, aber er hatte ein großes Herz." Gemeint ist Mr. Pompus, den Onkel von Ronny. Nun folgt eine Rückblende in die Zeit, als Kimba als Haustier bei den Menschen lebte. Die Story spielt in London, wo Kimba eines Nachts mit seinem Freund Mr. Pompus an der Themse spazieren geht.

Auf der London Bridge bedrängt eine Hundemeute ein schmuddeliges Kätzchen, das auf einem Pfeiler hockt. Mr. Pompus schickt Kimba los, der Katze zu helfen. Kimba vermöbelt und verjagt die Hunde. Da kommen die Hundebesitzer mit Gewehren und wollen Kimba erschießen, weil er ihre teuren Rassehunde so übel zugerichtet hat.

Mr. Pompus protestiert energisch, doch in den Augen der Männer sind alle Katzen nutzlose Viecher, nur Hunde zählen. Als Mr. Pompus eine flammende Ansprache über die Gleichheit aller Lebewesen und das Recht auf Leben hält, hetzen die Männer ihre Hunde erneut auf Kimba, der diese zum zweiten Mal tapfer besiegt. Dann richtet Kimba selbst das Wort an die Männer und klagt sie an. Ungeachtet dessen zielen diese weiterhin auf Kimba, um ihn zu töten.

In diesem Moment greift die befreite Katze einen der Männer so heftig an, dass beide über das Geländer in die Themse stürzen. Sie können nicht schwimmen und schreien um Hilfe. Kimba springt sofort ins Wasser und rettet als erstes die Katze. Als die beiden auftauchen, sieht das Kätzchen sauber und edel aus. Da erinnert sich Mr. Pompus an einen Zeitungsartikel: eine wertvolle Siamkatze wird vermisst, Belohnung 1000 Dollar. Das muss sie sein!

Als die Hundebesitzer das hören, springen sie voller Geldgier alle ins Wasser und balgen sich mit Kimba um die Katze. Nach kurzem Gerangel können sie sie greifen. Sogleich brausen sie in ihren dicken Luxuslimousinen davon und vergessen dabei völlig, ihre schwer angeschlagenen Hunde mitzunehmen.

Damit endet diese sehr comicartig gezeichnete Rückblende. Die Tierkinder erkennen mehrere Lektionen in der Geschichte, vor allem aber: "Beurteile ein Tier nicht nach dem Aussehen!" Noch einmal bittet Kimba die Kinder, Freundschaft mit dem Stinkvogel zu schließen. Diese Bitte setzen sie sogleich in die Tat um: Sie laden Rancid zum Spielen ein, der gerührt ist und sein Glück kaum fassen kann.

Inzwischen hat die Riesenschlange fast alle Vögel mit ihrer hypnotischen Kraft unter Kontrolle gebracht. Pauly befürchtet, dass die Schlange sich bis jetzt nur friedlich verhalten hat, um alle in Sicherheit zu wiegen und auf eine günstige Gelegenheit wartet, den Dschungel zu übernehmen. Er pirscht sich an, um sie zu überwachen, doch die Schlange entdeckt ihn und hypnotisiert ihn auch. Als Bucky seinem besten Freund zu Hilfe eilen will, hackt der hypnotisierte Pauly nach ihm und verletzt ihn.

Rancid Reekybird wird Zeuge dieser Szene und fliegt mit Dodie Deer auf dem Rücken (!) fort, um Kimba zu alarmieren. Als dieser die Schlange angreifen will, gibt sie allen Vögeln Befehl, Kimba in die Luft zu heben und aus großer Höhe fallen zu lassen. Das tut weh! Danach lässt sie die Vögel Kimba angreifen - eine bedrohliche Szene, die an Alfred Hitchcock's Thriller erinnert!

Plötzlich brechen die Vögel den Angriff ab, und alles erwacht aus der Trance, weil Rancid sich nähert. Sein Gestank ist stärker als jede Hypnose! Die Schlange flüchtet, doch Kimba ist noch nicht fertig mit ihr und verfolgt sie. Es kommt zu einem erbitterten Kampf, bei dem es Kimba schließlich gelingt, die Schlange in den Fluss zu werfen, wo sie einen tiefen Wasserfall hinabstürzt und nicht wieder zum Vorschein kommt.

In der Schlussszene lassen alle Tiere Rancid Reekybird gemeinsam hochleben - er ist der wahre Held der Geschichte. Nun stört sich plötzlich keiner mehr an seinem Gestank. Der Erzähler: "Einmal mehr siegt für Kimba und all seine Freude das Gute über das Böse."

Allge-
meines
Dass diese Episode in Deutschland nicht gezeigt wurde, ist nicht verwunderlich. Die Szenen in London und der Kampf gegen die Schlange sind sehr gewaltgeladen. Manches, wie der Angriff der Vögel auf Kimba, wirkt unheimlich und Angst einflößend.

Vielleicht wurde die Folge auch deshalb nicht gesendet, weil sie vom Thema her der nächsten Episode Nr. 18 (The Runaway / Das Tier des Jahres) sehr ähnlich ist. Auch dort geht es um einen Außenseiter, der später zum Helden wird - freilich unter ganz anderen Bedingungen.

Kimbas Botschaften von der Nächstenliebe, und dass man sich nicht durch Äußeres abschrecken lassen soll, sind zwar wertvoll, gehen aber leider in der unheimlichen Schlangenhandlung ziemlich unter. Meiner Meinung nach wurde in diese Episode zu viel hineingestopft.

Musik Musik gibt es in dieser Episode fast keine. Die Untermalung besteht zum großen Teil aus Geräuscheffekten. Beim Angriff der Vögel erklingt gar ein Sirenengeheul, das stark an Fliegeralarm erinnert.

Es gibt aber auch eine sehr schöne Stelle: Zu Anfang der Rückblende erklingt die gleiche Musik wie in Episode 5 (Fair Game) zur Weltausstellung in Paris. Diese eingängige Melodie wird als Menü-Untermalung auf sämtlichen amerikanischen Kimba-Kauf-DVDs verwendet.

Fazit Wie in den anderen Episoden mit Rückblenden ist auch hier die Handlung dicht gedrängt. Außerdem kommt Osamu Tezukas Begeisterung für Technik zum Ausdruck, als Kimba von der Menschenwelt erzählt.

Vor allem jedoch geht es ihm um die positive Botschaft, man solle sich nicht durch Äußerlichkeiten täuschen lassen. Eine wichtige Episode für alle Kinder, die Außenseiter sind und sich gut mit dem unbeliebten Vogel identifizieren können. Dieses Thema wird in der nächsten Episode gleich noch einmal aufgegriffen.

Detail am Rande: Obwohl Kimba die Menschensprache erst im Dschungel lernt - nämlich in Episode 3 "A Human Friend" -, kann man bei den Rückblenden oft beobachten, dass er ganz offensichtlich schon früher mit Menschen redet, z.B. auch in Episode 2 "The Wind In The Desert". Solche Fehler konnten passieren, weil die Episoden in Japan von zwei unterschiedlichen Teams hergestellt wurden, die nicht alles miteinander absprachen (siehe hierzu auch: "Wie Kimba entstand").




Nach oben
Zurück zur Episodenliste
Druckversion Episode 18
18
Amerikanische Episode Deutsche Episode
Titel The Runaway Das Tier des Jahres
Inhalt Hinweis: Aus der deutschen Episode wurden mehrere Szenen herausgeschnitten. Die betreffenden Stellen werden hier kursiv wiedergegeben.

Der Warzenschweinjunge Gargoyle G. Warthog (deutscher Name: Mixpickle) ist von zu Hause ausgerissen und lebt jetzt in Kimbas Dschungel. Dort trifft er auf das Wildschweinmädchen Wildy Boar (in der deutschen Fassung nur Wildy genannt) und schenkt ihm von seinem Futter. Wildy mag ihn auf den ersten Blick.

Gargoyle hat einen schweren Minderwertigkeitskomplex: er leidet unter seiner Hässlichkeit und schämt sich dafür. Darüber hinaus ist er äußerst mitfühlend und kann Gewalt bei anderen nicht ertragen. So bittet er zwei Tierkinder, die sich prügeln, sie sollen an ihrer Stelle lieber ihn verdreschen: wer schon so hässlich ist, soll auch dafür leiden!

Auch als eine Affenmama ihr Baby versohlt, geht Gargoyle dazwischen und bietet an, die Prügel mit dem Kleinen zu teilen. Also verhaut die Affenmutter, die an Gargoyle's Verstand zweifelt, abwechselnd ihr Baby und das Warzenschwein, das sich dadurch gleich viel besser fühlt!

In dieser Episode ist Bucky dabei, ein funktionierendes Postsystem im Dschungel aufzubauen. Er hat Probleme mit seinen Postboten, den Pelikanen, die lieber Blödsinn machen als gewissenhaft zu arbeiten. Gargoyle bietet seine Hilfe an, und Bucky macht ihn zum Assistenten. Gargoyle kniet sich verbissen in die Arbeit im neu errichteten Dschungel-Postamt. (Sein Kampf mit einigen widerspenstigen Paketen ist astreiner Slapstick-Humor.)

Daniel und Kimba besuchen das neue Postamt und loben die Arbeit von Bucky und seinem neuen Assistenten. Gargoyle reagiert sehr gereizt auf Kimbas Lob: "Ich tu' nur meine Pflicht und arbeite hart!" Als Kimba sich vorsichtig bedanken will, braust Gargoyle auf: "Ich will keinen Dank, und du sollst auch nicht nett zu mir sein!" Kimba und die Freunde sind ratlos.

Inzwischen sucht Mama Warzenschwein ihren Sohn. Kimba führt sie ins Postamt, wo Gargoyle auf das Auftauchen seiner Mutter entsprechend reagiert: Er will sie nicht sehen und rennt weg. Als Kimba ihn zur Rede stellt, erfährt er endlich den Grund für Gargoyles sonderbares Verhalten. Zudem ist Gargoyle eifersüchtig auf Kimba: "Ich mag dich nicht, weil du so hübsch bist!"

Derweil findet Pauly einen Orden und erklärt den Tieren, was die Menschen damit anfangen. Kimba hat die Idee, die Medaille für besondere Verdienste um den Dschungel zu verleihen, und Pauly kreiert prompt den passenden Namen dafür: "Tier des Jahres".

Da kommt Bucky atemlos angesaust und verkündet, dass die Brüllaffen-Bande unter ihrem Anführer namens Howler die Postfiliale in der Affenstadt zerstört hat. Daraufhin wollen Bucky und Kimba die Bande zur Vernunft bringen, können aber nichts ausrichten und müssen fliehen. Nun beschließt Kimba, eine Falle zu graben.

Inwischen hat sich Gargoyle mit Wildy angefreundet, aber Wildys Mutter verstößt das häßliche Warzenschwein mit unfreundlichen Worten. Gargoyle ist untröstlich und tappt danach sogar absichtlich in die Affenfalle, um dort sein hässliches Gesicht zu verstecken.

Verständlicherweise sind nun alle wütend auf ihn; auch seine Mutter will jetzt nichts mehr von ihrem feigen Sohn wissen. Zu allem Überfluss schlägt die Affenbande erneut zu: diesmal haben sie das Hauptpostamt zerstört.

Wildy macht Gargoyle ausfindig und versichert ihm, dass sie ihn trotz seiner Hässlichkeit mag, weil er lieb und mutig ist. Gargyole schöpft Hoffnung: "Vielleicht ändert deine Mutter ihre Meinung über mich, wenn ich die Medaille gewinne!" Er beschließt, ganz alleine zu der Affenbande zu gehen und sie zu vermöbeln.

Natürlich kriegt Gargoyle von den Affen erst einmal tüchtig Prügel, aber als Kimba dazukommt, können sie die Bande gemeinsam mit Glück und mit Hilfe eines wildgewordenen Bienenschwarms besiegen.

Zum Lohn für seine Tapferkeit bekommt Gargoyle am Ende tatsächlich den Orden verliehen und wird "Tier des Jahres". Auch Wildys Mutter ändert ihre Meinung über ihn - Gargoyle hat nun beste Chancen, ihr zukünftiger Schwiegersohn zu werden!

Allge-
meines
Warum in der deutschen Fassung alle Szenen, die die Handlung um das Dschungel-Postamt betreffen, herausgeschnitten wurden, ist rätselhaft, da sie keine Gewalt enthalten. War den deutschen Produzenten der Gedanke an ein Postamt zu abwegig, oder ging es nur darum, ein paar Minuten zu sparen?

Bei den Dialogen gibt es erhebliche Unterschiede. Der Text ist oft sehr frei übersetzt. Während im Original die Sprache deutlich gefühlvoller ist, kommt sie in der deutschen Version eher salopp, manchmal auch flapsig rüber.

Charakter und Stimme des Warzenschweins sind in beiden Fassungen unterschiedlich. Im Deutschen ist es eher trotzig und quengelig, während es im Original ausgesprochen sanftmütig und geduldig ist.

Unter-
schiede
TEXT
1) Das Warzenschwein heißt "Gargoyle G. Warthog" (gargoyle=Wasserspeier).

2) Der Charakter von Gargoyle ist in der US-Fassung ganz anders als in der deutschen. So bietet er zwei kämpfenden Jungtieren an, sich von ihnen verdreschen zu lassen, damit sie sich nicht gegenseitig prügeln sollen: "Wenn ihr schon kämpfen müsst, haut mich statt euch!" Als sie das tun, ist Gargoyle glücklich: "So, jetzt hat euer Kampf wenigstens ein Ende gefunden."

3) Im Original bekommt Kimba Gargoyle's Mutter von einem Pelikan-Briefträger "als Paket zugestellt"!

4) Der Streit zwischen Kimba und Gargoyle ist in der US-Version sachlicher und aufschlussreicher. Kimba: "Gargoyle, warum hast du so getan, als sei sie (Mama Warzenschwein) nicht deine Mutter?" Gargoyle: "Weil ich nicht ihr Sohn sein will!"

5) Pauly schlägt Dan'l Baboon als Schiedsrichter beim Wettbewerb um das "Tier des Jahres" vor, weil er der älteste ist.

6) Bucky berichtet Kimba, dass die Affenbande die Postfiliale vernichtet und die Briefträger niedergeschlagen hat. Dies passt zu den Bildern der (mit den obligatorischen Heftpflastern beklebten) Pelikane, die zwischen den Trümmern herumliegen.

7) Der Name vom Boss der Affen-Gang "Howler" wird in der US-Version einige Male erwähnt.

8) Kimba richtet an Howler folgende Worte: "Keiner darf die Postzustellung behindern, und ein Postamt zu zerstören ist eine grobe Verletzung unserer Regeln!"

9) Die Bemerkungen von Wildys Mutter über Gargoyle klingen in der US-Fassung nicht ganz so gemein: "Was machst du denn mit dem hässlichen Jungen? Wie oft hab' ich dir gesagt, du sollst nicht mit Jungs spielen, die Warzen haben. Willst du später mal genauso hässlich werden?"

10) Als Gargoyle traurig im Mondschein sitzt, lauten seine Worte: "Wildys Mutter hatte recht! Ich bin hässlich! Ich kann es nicht ertragen! Ich suche mir irgend ein Loch, in dem ich mich verkriechen und mein scheußliches Gesicht vor allen verstecken kann."

11) Daniel berichtet, dass die Affen jetzt das Hauptpostamt zerstört haben. Die nächste Szene zeigt folglich einige Trümmer inmitten des Dschungels.

12) Der Dialog zwischen Gargoyle und Wildy hört sich in der US-Version so an:
Gargoyle: "Denkst du, dass deine Mutter ihre Meinung über mich ändern wird, wenn ich die Medaille 'Tier des Jahres' gewinne?" Wildy: "Glaubst du denn, du hast eine Chance, sie zu gewinnen?" Gargoyle: "Ich weiß nicht, aber ich werd's versuchen. Nehmt euch in Acht, ihr Paviane, ich komme!" (Er rennt los.) Wildy: "Nein! Geh' nicht in ihre Nähe, sie sind gefährlich!" Gargoyle: "Das ist mir egal!"

13) Wildy fleht Kimba an: "Kimba, lass nicht zu, dass ihm was passiert! Kannst du ihm nicht helfen? Bitte!" Kimbas Reaktion entspricht exakt seinem Charakter: "Ich muss es versuchen!"

14) Wie so oft ist Kimba in der US-Fassung zartfühlender. So sagt er zu dem vom Kampf lädierten Gargoyle: "Bist du in Ordnung?"

15) Kimba zu Gargoyles Mutter: "Mrs. Warthog, Sie können stolz auf ihn sein! Er war sehr tapfer. Er hat die Paviane im Alleingang angegriffen."

16) Gargoyle: "Kimba ist derjenige, der die Medaille bekommen sollte!" Kimba: "Warum sollte ich? Du bist der Tapferste, und du verdienst sie!"

17) Wildy, nach der Ordensverleihung: "Herzlichen Glückwunsch, Gargoyle! Jeder ist nun stolz auf dich - besonders ich!"

18) Komplett geändert wurde die Szene, in der man Gargoyle in Großaufnahme mit dem Orden dahinstolzieren sieht. In der US-Fassung spricht hier seine Mutter: "Komm, Sohn, es wird Zeit, heimzugehen." Dann hört man Wildys Mutter: "Sag' Auf Wiedersehen zu ihm, Wildy! Kleine Mädchen sollten nett zu stattlichen jungen Burschen sein!" Darauf Wildy: "Aber Mutter, hast du nicht gesagt, er sei hässlich?" Die Mutter: "Wie oft soll ich es dir noch sagen: Schönheit ist nur eine Äußerlichkeit!"

1) Der Name "Mixpickle" in der deutschen Fassung ist schöner und passt genauso gut.

2) In der deutschen Szene sagen die beiden Jungtiere zu Mixpickle: "Wir spielen doch nur!" Darauf erwidert Mixpickle: "Wenn das soviel Spaß macht, kann ich ja mitmachen. Los, haut mich mal!" Die beiden tun es, und Mixpickle meint danach: "Na, ich weiß nicht, ich hatte es mir lustiger vorgestellt!"

3) Dieser Gag kommt in der deutschen Episode natürlich nicht vor, da die komplette Handlung rund um das Dschungel-Postamt herausgeschnitten wurde.

4) In der deutschen Fassung fallen zwischen Kimba und Gargoyle heftigere Worte, die jedoch den Tiefgang der Originalversion vermissen lassen. Kimba: "Also mal raus mit der Sprache! Was ist los mit dir?" Mixpickle: "Gar nix is' los! Verschwinde!"

5) Dieser Satz kommt in der deutschen Fassung nicht vor.

6) Bucky berichtet Kimba, dass "die Affenbande in unsere Vorratskammern eingedrungen sei". Mit ein wenig Phantasie kann man das zerstörte Postamt durchaus für eine Vorratskammer halten.

7) Dieser Name kommt im deutschen Text nicht vor. Hier ist nur von der "Brüllaffen-Bande" die Rede.

8) Kimbas deutsche Worte: "Ihr habt den Frieden gebrochen, und ihr habt zwei unserer Tiere getötet!" Weshalb ausgerechnet in der deutschen Fassung hier solch drastische Worte fallen, ist schleierhaft.

9) Die deutschen Worte tun richtig weh: "Sag' mal, wo hast du denn diesen hässlichen Streuselkuchen aufgegabelt? Ich hab' dir x-mal gesagt, du sollst nicht mit solchen Warzen-Wutzen spielen, sonst siehst du auch eines Tages so verboten aus!"

10) Mixpickles Klagen sind in der deutschen Fassung allgemeiner und auch ein wenig kürzer: "Warum bin ich denn aber auch so hässlich? Keiner will mich haben! Wozu bin ich denn überhaupt auf der Welt?"

11) In der deutschen Fassung sagt Daniel: "Die Affen haben die Farm vernichtet!" Dieser Text passt nun wirklich nicht zu den gezeigten Bildern - die Farm ist in dieser Szene überhaupt nicht zu sehen!

12) Und so klingt der Dialog zwischen Gargoyle und Wildy in der deutschen Version:
Gargoyle: "Glaubst du, dass deine Mutter ihre Meinung über mich ändern wird, ich meine irgendwann mal?" Wildy: "Ja, da bin ich ganz sicher!" Gargoyle: "Da werd' ich mal sehen, was sich tun lässt. Und ich hab' auch was Bestimmtes vor." (Er rennt los.) Wildy ruft ihm hinterher: "Was denn? Bleib lieber hier! Mach' keine Dummheiten!"

13) Die deutsche Wildy: "Aber da müssen wir ihm doch helfen - und zwar schnell!" Kimbas deutsche Reaktion ist hier ziemlich rätselhaft und passt gar nicht zu seinem heldenhaften Charakter: "Hmmm - ihr habt alle gut reden..." 

14) Der saloppe deutsche Kimba sagt zu Mixpickle: "Hör mal, stell' dich lieber wieder auf die Füße!"

15) Kimbas deutsche Worte lauten hier: "Wir sind alle mächtig stolz auf ihn. Er hat 'ne Menge Mut bewiesen. Ich denke, wir sollten uns an ihm ein Beispiel nehmen."

16) In der deutschen Fassung sagt Mixpickle: "Aber ich habe die Affen nicht besiegt!" Kimba antwortet: "Nein, aber du hast es als erster versucht!"

17) Wildys deutscher Text lautet: "Na siehst du, hab' ich's dir nicht gesagt? Mit der Schönheit ist noch gar nichts getan!"

18) Zu dieser Szene hört man in der deutschen Fassung nur Daniel aus dem Hintergrund: "Ja, und was soll ich sagen - der Orden heftete unserem Mixpickle den Erfolg geradezu an die Füße. Sogar als zukünftiger Schwiegersohn wurde er akzeptiert ... Wer hätte das gedacht?"

Bucky wird in dieser Episode von Harry Wüstenhagen gesprochen.

Unter-
schiede
MUSIK
Es gibt nicht übermäßig viel Originalmusik in dieser Episode, und viele Szenen sind komplett "stumm".
Das musikalische Highlight ist zweifellos die Parade der Tiere in der "Traumsequenz" über die Ordensverleihung. Sie ist unverändert auch in der deutschen Fassung enthalten.

1) Die kompletten Anfangsszenen (Mittagsmahl der Tiere, Kennenlernen von Gargoyle u. Wildy) enthalten heitere und vom Charakter her sehr gut passende Originalmusik.

2) Die Szenen, in denen Gargoyle alleine zu den Affen geht und von ihnen übel zugerichtet wird, ist in der Originalfassung komplett ohne Musik.

3) Musikalische Unterschiede gibt es auch bei den Schlussszenen: Bis zu dem Moment, als Gargoyle von Daniel den Orden überreicht bekommt, ist diese Szene ohne Musik. Dann jedoch erklingt eine zarte, zu den gefühlvollen Bildern von Gargoyle und Wildy passende Melodie.

4) Als Gargoyle und Wildy voneinander Abschied nehmen müssen, wird ein wunderschönes, fröhliches Thema gespielt, das nur an dieser Stelle verwendet wurde.

In der deutschen Fassung wurde die Originalmusik fast komplett übernommen. Es gibt auch so gut wie keine deutschen Zusatzmelodien, was eine große Seltenheit darstellt. Teilweise hat man sogar längere "stille" Szenen still gelassen, wie z.B. das Graben der Fallgrube.

1) Hier ertönt zu Beginn eine Art Swingmusik im Bigbandsound, die nach wenigen Sekunden in die (vom Charakter her völlig andere) Originalmelodie überblendet. Wieso hat man hier nicht von Anfang an das Original beibehalten?

2) Diese Szenen sind mit diversen deutschen Spannungs- und Kampfmelodien unterlegt.

3) Das gefühlvolle "Ronny & Mary"-Thema leitet die komplette Ordensverleihung ein. Bei der Übergabe erklingen Fanfaren, die an dieser Stelle gut passen.

4) Hier kommt wieder das "Ronny & Mary"-Thema zum Einsatz, mit dem die Episode auch ausklingt.

Fazit Eine weitere schöne und wichtige Kimba-Episode, in der ein Außenseiter schließlich zum akzeptierten Mitglied der Gemeinschaft wird. Diese Botschaft ist hier noch besser umgesetzt als in der vorherigen Episode Nr. 17 (The Magic Serpent).

Die surrealistische Ordens-Parade der Tiere ist eine Reminiszenz von Osamu Tezuka an Walt Disney und seinen Film "Dumbo". So sieht die Zirkusmaus, die die Parade anführt, der Maus in "Dumbo" sehr ähnlich.
Tezuka war ein großer Verehrer von Disney. Deshalb war es auch eines seiner Anliegen, in Japan eine qualitativ hochwertige disney-ähnliche Animation zu zeigen.

Detail am Rande: Der Kampf des Warzenschweins gegen die Affenbande enthält in der japanischen Originalfassung einige Szenen, die so brutal sind, dass sie bereits aus der US-Fassung herausgeschnitten wurden! Sie sind auf der amerikanischen Bonus-DVD zu finden.




Nach oben
Zurück zur Episodenliste
Druckversion Episode 19
19
Amerikanische Episode Deutsche Episode
Titel The Mystery Of The Deserted Village Das Geheimnis des verlassenen Dorfes
Inhalt Hinweis: Die deutsche Fassung wurde um ca. drei Minuten gekürzt. Da die geschnittenen Stellen die Handlung nicht beeinträchtigen, werden sie unter der Rubrik "Allgemeines" genau beschrieben.

Der Löwe Claw (deutscher Name: Klaue), Kimbas Erzfeind, versucht einen neuen Trick: Er lässt ihm mitteilen, dass er angeblich Frieden mit ihm schließen möchte. Hierzu will er sich mit Kimba im verlassenen Dorf treffen. Das ist offensichtlich eine Falle, aber Kimba geht trotzdem hin, um herauszufinden, was an der Sache dran ist.

Speedy Cheetah, der ihn begleitet, erkennt als erster die Falle, in die Kimba hier gehen soll. Als er ihn warnt, wird er von Cassius böse am Bein verletzt und kann nicht mehr laufen.

Da erscheint im Dschungel das Monster-Wohnmobil von Vera Snobbisch aus Boston (japanische Fassung: aus New York), die mit ihren beiden Kindern Ignotso (japanischer Name: John, deutscher Name: Benny) und Minnie sowie jeder Menge Personal in Afrika auf Luxus-Safari ist. Um Haaresbreite kommen der verletzte Speedy und Kimba, der seinen Freund nicht alleinlässt, unter die Planierraupe, die den Weg für das Riesengefährt ebnet.

Die dicke Mrs. Snobbish möchte Kimba gern als Souvenir mit nach Hause nehmen. (In der japanischen Fassung nennt sie ihn "weißer Tiger"!) Sie verspricht ihm als Gegenleistung Penicillin für den verletzten Speedy. Doch der junge Ignotso, ein Medizinstudent, ist tierlieb und verarztet Speedy hinter dem Rücken seiner Mutter, die darüber sehr erzürnt ist.

Da Familie Snobbish die Nacht im verlassenen Dorf verbringen will, suchen sich die Chauffeure Rocky und Rollie ein ruhiges Schlafplätzchen, denn Tochter Minnie lässt die Stereoanlage wieder auf vollen Touren laufen. Sie beschließen, in einer großen, noch intakten Hütte zu übernachten.

Diese ist jedoch nicht leer: sie enthält die Ahnengalerie aller weißen Löwen, sprich die Felle von Kimbas Vorfahren und wird von Leona, einer Tochter Caesars, bewacht. Als Leona die Männer angreift, kommt Kimba ihnen zu Hilfe und lernt auf diese Weise endlich seine Schwester kennen. Als Kitty auch noch auf der Bildfläche erscheint, gibt es zuerst Zoff wegen ihrer vermeintlichen Rivalin, aber Kimba erklärt ihr die Situation.

Inzwischen hat Claw erfahren, dass Menschen im verlassenen Dorf kampieren. Er will sie vertreiben und demoliert Snobbish's Wohnmobil erheblich. Dabei zerstört er auch die Steuerung der Klimaanlage, wodurch sich der Caravan langsam in einen Eispalast verwandelt.

Als Kimba eingreifen will, kommt es wieder einmal zu einem heftigen Kampf zwischen den beiden Rivalen. Kitty zittert um ihren Liebsten, doch Leona meint, Kimba käme schon allein zurecht. So ist es auch: Claw sucht schließlich sein Heil in der Flucht.

Weil Claw auch den Benzintank des Wohnmobils zerstört hat, muss Familie Snobbish zu Fuß zum nächsten Flughafen. Kimba und seine Freunde helfen beim "Abtransport" und begleiten sie auf ihrem Weg durch den Dschungel. Nur Leona kehrt allein wieder in die Ahnengalerie zurück, um weiter auf die kostbaren Felle ihrer Vorfahren aufzupassen.

Allge-
meines
Folgende Szenen wurden aus der deutschen Fassung herausgeschnitten:

1) Tom und Tab beobachten aus einem Baumversteck, wie Kimba zum verlassenen Dorf aufbricht. Kimba rennt in verschiedenen Einstellungen und erreicht das Dorf. (ca. 30 sek.)

2) Kimba sucht im verlassenen Dorf nach Claw. (ca. 10 sek.)

3) Die Szene, in der Minnie ihre Mutter mit der lauten Musik im Wohnmobil nervt, ist im Original ca. 1 Minute länger. Im Takt hüpfen die Stereoanlage, Tassen, Sessel, Lampen und anderes Mobiliar. Minnie tanzt und verbiegt ihren Körper, wobei bunte Lichteffekte eine Disco-Atmosphäre erzeugen.

4) Auch die Szene, in der das Wohnmobil zu einem Eispalast wird, ist im Original ca. 1 Minute länger. Minnie und ihre Mutter zittern in Decken gehüllt, der Kellner serviert Eiskaffee, und Mrs. Snobbish rutscht auf dem Boden herum. Minnie tanzt graziös zur Musik auf dem Eis, während Ignotso lesend auf dem Sofa sitzt, das ebenfalls übers Eis rutscht. Der Innenraum des Wohnmobils vergrößert sich während dieser Szenen in surrealer Weise zu einem regelrechten Tanzsaal.

Da die betreffenden Szenen allesamt keine Gewalt enthalten, liegt der Verdacht nahe, dass sie nur aus Zeitgründen entfernt wurden. Vielleicht fand man auch die schräge Komik der Musikszenen unpassend.

Beim Text gibt es erhebliche Unterschiede, deren komplette Auflistung den Rahmen dieser Seite sprengen würde. Die Dialoge, die auch einige englische Wortspiele enthalten, wurden sehr frei übersetzt.

Dass die US-Crew sich nicht gut mit Raubtieren auskannte, erkennt man daran, dass Kimbas Freund Speedy den Beinamen "Cheetah" (=Gepard) bekam, obwohl er klar erkennbar ein Leopard ist. Auch Ignotso verwendet diese falsche Anrede, als er sich um Speedys verletzte Pfote kümmert. Der Fehler wurde in der deutschen Fassung brav übernommen.

Unter-
schiede
TEXT
1) Der US-Erzähler weist bereits in der Einleitung darauf hin, dass Claw Kimba eine Falle stellen will.

2) Als der Papagei Kimba und seinen Freunden Claw's Nachricht überbringt, ist die englische Fassung sachlicher und inhaltlich etwas anders. So sagt z.B. der Papagei zu dem skeptischen Dan'l: "Moment mal, Dan'l, ich habe ihn gesehen, und ich weiß genau, dass es ihm leid tut, weil er so sehr geweint hat!"

3) Zum Treffen im verlassenen Dorf bemerkt Dan'l: "Ich wette, Cassius und diese nichtsnutzigen Hyänen sind dort, zusammen mit Claw!"

4) Kimba bei der Suche nach Claw im verlassenen Dorf: "Claw hätte keinen gruseligeren Ort auswählen können, um mich zu erschrecken." Danach sagt er: "Vielleicht hatte Dan'l ja recht - vielleicht ist es eine Falle. Ich gehe!"

5) Kimba zum verletzten Speedy: "Das ist kein Kratzer! Dieser brutale Cassius! Er hat dir einen üblen Hieb auf deinen Fuß versetzt. Versuche besser nicht, ihn zu bewegen."

6) Cassius' Worte, als der Bulldozer Kimba und Speedy zu überrollen droht: "Dieser Bulldozer wird Kimba in kleine Teilchen zerschmettern!"

7) Die Mitglieder der Familie Snobbish (Vera, Ignotso und Minnie) werden in der US-Fassung eigens durch den Erzähler vorgestellt.

8) Ignotso studiert in seinem Buch "frog's eggs" (Froschlaich), was seine Mutter auf die Idee bringt, zum Abendessen "frog's legs" (Froschschenkel) zu ordern.

9) Kimba zu Speedy, als die Männer versuchen, sie beide einzufangen: "Hab' keine Angst, ich halte sie auf!"

10) Als er von Vera Snobbish zum Essen aufgefordert wird, sagt der US-Kimba: "Ich mache mir so große Sorgen um meinen Freund, dass ich keinen Bissen hinunterbringe!"

11) Einer der lustigsten Text-Unterschiede: Mrs. Snobbish verspricht Kimba, ihm regelmäßig Taschengeld zu geben, wenn er mit ihr nach Boston kommt!

12) Mrs Snobbish sagt zu ihrem Sohn, als er Speedy gerade verarztet hat: "Du hast mir die Chance verdorben, Kimba zu behalten. Warum ließ ich dich nur studieren? Dumm wärst du mir lieber gewesen!"

13) In der Diskussion, ob die Snobbishs schlechte Menschen sind, sagt Kimba zu Speedy: "Ignotso war nett genug, dir zu helfen. Jeder, der Tiere mag, kann nicht völlig schlecht sein."

14) Kimba unterbricht den Kampf der beiden Löwinnen: "Tut mir leid, Kitty, aber ich kann dich nicht mir meiner Schwester kämpfen lassen!"

15) "Vor langer Zeit lebte ein böser Löwe namens Claw hier..." beginnt Leona ihre Erzählung und nennt damit Caesars und Kimbas Widersacher klar beim Namen.

16) Im Rückblenden-Dialog zwischen Dan'l und Caesar sagt dieser: "Ich habe die ganze Zeit im Dorf gelebt, wo ich die Eingeborenen beschütze, damit sie in Sicherheit und Frieden leben können."

17) Als Dan'l Caesar bittet, mit ihm zu kommen, sagt er in der US-Fassung: "Caesar, würdest du mitkommen und bei uns im Dschungel leben? Bring den Tieren bei, wie man in Frieden zusammen lebt. Bitte komm mit! Wir brauchen dich!" Dan'l formuliert diese Bitte in flehentlichem, hoffnungsvollem Tonfall.

18) Zu den anschließenden Bildern der fortziehenden Eingeborenen spricht Leona aus dem Hintergrund: "Vater konnte sich nicht weigern, den Tieren zu helfen. So verließ er das Dorf der Menschen und kehrte nie wieder zurück." Kimba: "Was geschah mit den Eingeborenen?" Leona: "Da sie zu viel Angst hatten, ohne Vaters Schutz hier zu leben, zogen sie schon bald, nachdem er fortgegangen war, in die Stadt."

19) Eine der stärksten Abweichungen gibt es beim Schlusstext. Dieser wird im Original von Leona gesprochen und lautet (gekürzt): "Ich muss hier weiter auf den Tempel aufpassen. Die Schätze unserer Vorfahren sind wertvoll. Von ihnen können wir lernen, wie unsere Großväter lebten. Du aber, Kimba, musst dich um die Zukunft kümmern. Verwandle den Dschungel in eine zivilisierte Welt, so wie unser Vater es immer versucht hat. Es ist nicht leicht, doch ich weiß, du wirst es weiter versuchen. Ich bin so stolz auf dich, Kimba!"

1) Daniels deutsche Einleitungsworte sind allgemeiner gehalten und erwähnen die Falle nicht.

2) In der deutschen Fassung bleibt die Sachlichkeit dieser Szene zugunsten flotter Sprüche auf der Strecke. Der Papagei, der übrigens mit Paulys Stimme spricht, reimt hier: "Er war rührend, sag' ich dir, gerührt wie'n altes Tränentier, und hat geweint wie'n Krokodil, doch solche Tränen zählen nicht viel."

3) Deutscher Text: "Ein etwas merkwürdiger Ort für einen Freundschaftsbesuch - bestens geeignet für einen Hinterhalt!"

4) Kimbas deutscher Text: "Hoffentlich hat Daniel nicht recht - scheint hier nicht ganz geheuer zu sein." Danach kommt seine etwas saloppe deutsche Ausdrucksweise wieder durch: "Naja, wer nicht will, der hat schon - geh' ich halt wieder."

5) Deutscher Text: "Na, dich hat's aber ganz schön erwischt. Dein Fuß sieht böse aus. So kannst du überhaupt nicht laufen."

6) Cassius' deutsche Worte sind wieder mal recht blumig: "Das gibt Löwenmaulsalat mit Speedy-Geschnetzeltem!"

7) In der deutschen Fassung erfährt man die Namen von Benny und Minnie nur aus den jeweiligen Dialogen. Der Name Vera wird nicht erwähnt.

8) Dieses englische Wortspiel wurde bei uns mit den Ersatz-Begriffen "laichende Fische" und "Kaviar" äußerst gelungen umgewandelt.

9) Kimbas deutscher Satz "So schnell schießen die Preußen nicht!" ist natürlich ein ganzes Stück witziger.

10) Der deutsche Kimba sagt hier: "Ich möchte doch zuerst mal nach meinem Freund sehen." Man beachte den feinen Unterschied!

11) Der deutschen Crew sind ebenfalls witzige Texte eingefallen: An dieser Stelle sagt Mrs. Snobbish zu Kimba, sie würde ihm in Boston auch ein paar Tiere zum Spielen kaufen!

12) In der deutschen Szene sagt sie zu ihm: "Warum studierst du eigentlich? Du bleibst dein Leben lang dumm!"

13) Der deutsche Kimba ist hier viel skeptischer, denn er bringt den Satz: "Aber die dicke Dame liebt sicherlich Pelzmäntel!"

14) Der deutsche Kimba sagt: "Hör' auf, Kitty, mach' hier keinen Terror! Das ist meine Schwester!" Damit wurden gewiss viele deutsche Kinder zum ersten Mal mit jenem Begriff konfrontiert, der gerade im Jahr 1977 von trauriger Aktualität war.

15) In der deutschen Fassung nennt Leona seinen Namen nicht. Der Zuschauer muss von alleine dahinterkommen, dass mit dem "bösen Löwen" Klaue gemeint ist.

16) Der deutsche Cäsar erwähnt hier ein wichtiges Detail, das in der US-Fassung nicht genannt wird: "Ich lebe bei den Menschen und beschütze sie, denn ich will Frieden zwischen Mensch und Tier!"

17) Der deutsche Daniel spricht in dieser Szene sehr fordernd und energisch, und er betont noch einmal, dass es ihm nicht nur um die Tiere geht: "Cäsar, komm zu uns! Wir im Dschungel wollen auch in Frieden leben - in Frieden mit den Menschen und mit den anderen Tieren. Komm mit! Wir brauchen Dich!"

18) In der deutschen Fassung ist in diesen Szenen nur Daniel als Erzähler aus dem Hintergrund zu hören: "Ja, so konnte ich damals den großen Cäsar überreden, mit uns zu kommen. Die Menschen brauchten seine Hilfe nicht mehr, denn sie wollten den Dschungel ohnehin verlassen, der ihnen zu wenig zum Leben bot. Sie zogen in eine größere Ortschaft." Damit wird der Sachverhalt der Originalszene total verdreht!

19) Der von Daniel gesprochene Schlusstext hat einen ganz anderen Inhalt (gekürzt): "So wurde aus dem Besuch eines modernen Supercaravans eine Reise in die Vergangenheit. Kimba hat seine Schwester noch oft besucht und sich von ihr Geschichten erzählen lassen aus längst vergangenen Zeiten. - - - Die Familie Snobbish haben sie glücklich aus dem Dschungel hinaus bugsiert, und wir haben sie nie wieder gesehen, worüber wir ehrlich gesagt, nicht traurig waren..."

Bucky wird in dieser Episode von Harry Wüstenhagen gesprochen.

Unter-
schiede
MUSIK
In der US-Episode gibt es relativ viel Originalmusik, bedingt durch die humorvollen Einlagen in Snobbish's Wohnmobil. Viele andere Szenen sind jedoch wie so oft völlig "stumm".

1) Als Kimba nach Claw im verlassenen Dorf sucht, erklingt eine dezente und geheimnisvolle Melodie.

2) Die fetzige Musik, die Minnie im Wohnmobil auflegt, unterscheidet sich von der deutschen. Die Melodie ist ähnlich, aber in der Originalfassung noch ein ganzes Stück "lärmiger".

3) Als Kimba um etwas Penicillin bittet und die Männer angesichts des sprechenden Löwen in Ohnmacht fallen, passt die Originalmusik viel besser zu Kimbas Enttäuschung über diese traurige Reaktion.

4) Komplett ohne Musik sind die Szenen, in denen Kimba Kitty in der Ahnengalerie über Leona und die Löwenfelle aufklärt.

5) Ebenfalls völlig ohne Musik und nur gelegentlich mit Geräuschen unterlegt sind sämtliche Kampfszenen: Kimba und Claw in der Ahnengalerie, Claw demoliert das Wohnmobil, Kimba und Claw kämpfen auf dem Dach...

6) Als die Snobbishs mit Hilfe der Tiere den Dschungel durchqueren, gibt es in der Originalfassung keine Musik.

7) Die Schlussszene wird von einem getragenen und nachdenklich stimmenden Tomita-Orchestermotiv untermalt, das perfekt zu den einsamen Bildern passt.

Die deutsche Fassung enthält sehr viele Zusatzmelodien, die die allzu stummen Szenen wohltuend untermalen. Die Originalmusik zu den Wohnmobil-Szenen wurde komplett ersetzt.

1) Diese Szenen wurden mit markanter Spannungsmusik versehen, die das etwas unheimliche Geschehen noch verstärkt.

2) Die deutsche Musik ähnelt in Rhythmus und Melodie dem Original. Sie ist genauso fetzig und allgemein etwas "melodischer". Die Tonqualität ist, wie generell, deutlich besser als das Original.

3) In der deutschen Fassung wird hier ein Motiv gespielt, das betont lustig klingt. Dadurch wird der nachdenkliche Charakter der Originalszene in Slapstick verwandelt.

4) Die gefühlvolle deutsche Zusatzmusik passt sehr gut zu diesen Szenen.

5) All diese "stummen" Originalszenen werden in der deutschen Fassung mit Spannungsmelodien und Toneffekten untermalt und dadurch noch spannender gemacht.

6) Zur deutschen Szene erklingt ein betont lustiges Motiv, wodurch die komische Wirkung der Bilder noch verstärkt wird.

7) Die Schlussszene wird durch die fast immer an dieser Stelle verwendete deutsche Standardmelodie krampfhaft "harmonisch" gemacht. Die schöne, nachdenklich stimmende Originalmelodie geht leider verloren.

Fazit Diese Episode ist für die Entwicklung der gesamten Kimba-Story sehr wichtig. Der Zuschauer erfährt die Geschichte der weißen Löwen und wie Caesar in den Dschungel kam, und Kimba lernt endlich seine Schwester Leona kennen. Der Kampf mit Claw - für Kimba nur einer von vielen - ist eher Nebensache. Das exotische Zusammentreffen mit der Familie Snobbish zeigt Kimba, dass nicht nur Jäger oder Tierfänger in den Dschungel kommen, sondern manchmal auch sehr sonderbare Menschen, die im Grunde aber harmlos sind.

Was beim Vergleich mit den US-Episoden immer wieder auffällt: Die deutsche Kimbaserie hat keine stillen Momente, so wie in dieser Folge nach Leonas Schlusswort. Die vielen Zusatzmelodien (oft kombiniert mit Daniels Bemerkungen) lassen kaum Platz für den Tiefgang des Originals.

Detail am Rande: Sowohl in der amerikanischen als auch in der deutschen Fassung wird Leona als "weiße Löwin" bezeichnet, obwohl ihr Fell doch die typische Sandfarbe "normaler" Löwen hat. Diese Ungereimtheit ist auch in Episode 10 (Two Hearts And Two Minds) zu beobachten, wo sowohl Kitty als auch Snowene als weiße Löwinnen bezeichnet werden, was sie definitiv nicht sind.

Man glaubte wahrscheinlich, dass für die Geburt eines weißen Löwen zwei rein-weiße Eltern notwendig seien. Dass dies nicht der Fall ist, haben die Zoologen mittlerweile herausgefunden - Tezuka wusste es schon vorher!




Nach oben
Zurück zur Episodenliste
Druckversion Episode 20
20
Amerikanische Episode Deutsche Episode
Titel Restaurant Trouble Ärger mit dem Gastgewerbe
Inhalt Weil sich die Tiere im Dschungel fortwährend ums Futter streiten, hat Kimba die Idee, ein Restaurant zu eröffnen, wo jeder das Essen bekommen kann, das er wünscht. Weil Pauly und Daniel sich nicht einigen können, wer der Manager werden soll, macht jeder von beiden sein eigenes Restaurant auf: "Dan'ls Diner" (in der deutschen Fassung "Daniels Stuben" genannt) und "Pauly's Gourmet".

Die meisten Tiere sind begeistert, und sogar Löwen und Leoparden kann Kimba mit sanfter Gewalt "überreden", lieber ein Restaurant zu besuchen als Cheetah zu fressen, der überall im Dschungel für Paulys Laden Reklame macht.  Aber für die Elefanten und den fortschrittsfeindlichen Boss Rhino ist das Ganze eine verabscheuenswerte Nachahmung menschlicher Sitten und muss bekämpft werden.

Kellyfant und seine Herde zerstören Paulys Restaurant, indem sie es kurzerhand auffressen, getreu Paulys Motto, dass der Kunde alles haben kann, was er verlangt! Der frustrierte Pauly gibt daraufhin auf und wird Teilhaber bei Daniel, der ohnehin das erfolgreichere Restaurant führt.

Als Boss Rhino anrückt, um "Dan'ls Diner" ebenfalls plattzumachen, muss Kimba wohl oder übel mit ihm um das Restaurant kämpfen: falls Kimba gewinnt, darf Rhino es nicht zerstören. Als es bei dem heftigen Kampf für Kimba eng wird, will überraschend Kellyfant eingreifen und ihm helfen. Er ist zwar auch kein Befürworter des Restaurants, aber es imponiert ihm, wie engagiert Kimba sich für seine Sache einsetzt.

Kimba gewinnt schließlich auch ohne fremde Hilfe gegen Boss Rhino und rettet das Restaurant. Boss Rhino muss friedlich abziehen. Sein Kommentar: "Aber hier essen werde ich deshalb noch lange nicht!"

Allge-
meines
Bei dieser Episode gibt es zwischen den beiden Fassungen nur wenige Unterschiede. Manche Übersetzungen sind ein wenig freier, doch die meisten Texte wurden wörtlich ins Deutsche übertragen. Es wurde nichts gekürzt oder weggelassen.

Die deutsche Fassung ist diesmal um einiges witziger und humorvoller, was auch gut zu der meist recht lustigen Handlung passt.

Unter-
schiede
TEXT
1) In der US-Fassung schlägt sich Pauly "in aller Unbescheidenheit" selbst als Manager vor.

2) "Die andere Farbe war alle", erwidert Bucky nüchtern auf Paulys Frage, weshalb er die Tische blau streicht. Auch in einer späteren Szene bleibt Bucky sachlich: "Ich kann's nicht ändern, mich hält hier nichts wach."

3) Kimba zum Igel, der sein Essen jetzt schon zwei Tage lang kaut: "Es muss sehr gut sein!"

4) Pauly zum 'Reklame-Cheetah', dem der Essensduft in die Nase steigt: "Ich gebe dir eine Gratisprobe!"

5) Nachdem Kelly und seine Elefanten "Pauly's Gourmet" komplett vernichtet haben, sagt Kellyfant sehr doppeldeutig: "In dieses Restaurant kommen wir jedenfalls nie wieder!"

6) Dialog zwischen Pauly und Kimba nach der Lokal-Zerstörung:
Pauly: "Hör' auf mit dem Versuch, mich zu trösten! Ich brauche weder dein Mitleid noch das von irgend jemand anderem." Kimbas Antwort: "Gut, du hattest ein wenig Ärger, aber du hast immer noch viele Kunden, die darauf warten, bedient zu werden..."

7) Dialog zwischen Pauly und Bucky beim Aufräumen der Trümmer:
Pauly: "Tja, Bucky, ich habe meine Lektion gelernt." Bucky: "Und ich habe auch eine gelernt: nie mehr für dich zu arbeiten!"

1) In der deutschen Fassung schlägt er Daniel vor, obwohl er eindeutig auf sich zeigt.

2) "Blau ist die Farbe der Treue." Bucky bringt in dieser Folge gleich mehrere solch geistreich-komische Bemerkungen. Genauso schön ist sein Satz: "Wer schläft, kündigt nicht!"

3) Der deutsche Kimba redet den Igel rätselhafterweise in der dritten Person an: "Dann schmeckt es Euch wohl ausgezeichnet!"

4) Diesen Witz bringt der deutsche Pauly nicht. Er bietet an dieser Stelle dem Geparden einen Job in seinem Restaurant an.

5) Kellys deutscher Text: "Kommt, Kinder, wir gehen. Hier werden wir schlecht bedient!" Damit geht der doppeldeutige Witz der US-Textes verloren.

6) Und so klingt der deutsche Dialog:
Pauly: "Das ist doch wohl ein schlechter Witz! Alles ist hin, mein ganzer Besitz!" Kimbas Antwort: "Das lässt sich wieder aufbauen. Hauptsache, du hast Gäste, die auf Bedienung warten..."

7) Und so klingt der deutsche Dialog:
Pauly: "Pauly's Gourmet - vorbei und passé." Bucky: "Und ich, eins, zwei, drei - ich kündige, ich bin so frei!"

Bucky wird in dieser Episode von Erich Fiedler gesprochen.

Unter-
schiede
MUSIK
Im Unterschied zu den meisten Original-Episoden ist diese ausgesprochen reich an musikalischer Untermalung. Sie enthält viele flotte und lustige Melodien, die fast alle auch in der deutschen Version übernommen wurden. 

1) Als Kelly's Elefanten Äste abbrechen und losziehen, um die Restaurants zu zerstören, reichen die Geräusche und das Trompeten der Elefanten in der US-Fassung akustisch völlig aus.

2) Die Szenen vor Kimbas Kampf mit Boss Rhino (Wortwechsel zwischen Kimba, dem Boss und Kellyfant) enthalten in der Originalfassung keine Musik.

3) Die Original-Schlussmusik mit einem etwas zu zart geratenen Streicherthema ist diesmal nicht so gelungen wie die deutsche.

Die deutsche Episode enthält diesmal fast keine zusätzlichen Melodien, was eine große Seltenheit darstellt. Die Originalmusik von Isao Tomita wurde nahezu komplett übernommen.

1) Hier ist das "Klingel-Geräusch" der deutschen Spannungsmelodie völlig unpassend und erweckt eher den Eindruck, als würde irgendwo im Dschungel ein Telefon läuten.

2) Diese Szenen wurden ein wenig mit deutschen Spannungsmelodien aufgepeppt. (Beim Kampf selber wurde dann wieder die japanische Originalmusik übernommen.)

3) Als deutsche Schlussmusik erklingt ein sehr schönes Motiv, das nur in dieser Episode vorkommt und sich von den üblichen Standardthemen wohltuend abhebt.

Fazit Trotz einiger Raufereien ist dies eine ausgesprochen harmlose und sehr lustige Episode. Für die Entwicklung der Geschichte ist sie von Bedeutung, da Kimba mit der Einrichtung des Restaurants ein weiteres Stück seiner geplanten Tier-Zivilisation verwirklicht: Wer im Restaurant frisst, frisst keine anderen mehr!

Diese Folge ist ein gutes Beispiel für den durchwegs humorvollen und oft ironischen Charakter dieser Serie, der neben der (oft falsch verstandenen) "Gewalt" ständig präsent ist. Man merkt dies z.B. in der Szene, wo Kimba gegen einige Löwen und Leoparden kämpft. Auf den ersten Blick sieht das ziemlich heftig und brutal aus, aber man beachte Kimbas Gesichtsaudruck! Er nimmt sich hier selbst auf die Schippe, wenn er mit smartem Lächeln die Großkatzen verdrischt, auf deren Fell hinterher die obligatorischen Heftpflaster kleben, denen aber nicht wirklich etwas passiert.

Die Gewalt wird in dieser Serie nie verherrlicht! Sie ist entweder unvermeidliches Mittel zum Zweck oder - wie in obigem Beispiel - komisches Element in bester Slapstick-Tradition.

Nach oben
Zurück zur Episodenliste