willkommen auf diesem kleinen nachbarplaneten!

 

eWorld revisited

Eine Aufnahme kurz vor dem Start. Während die Motoren unseres Kakaobüchsen-Shuttles schon warmlaufen, sucht Klaus noch nach seiner Sonnenbrille.
Nans-les-Pins, Var; Juni 2000.

 

 

das kleingedruckte

     

Das Landgericht Hamburg hat am 12.05.1998 - dieses Datum wird in die Geschichte eingehen! - entschieden, dass man durch den Verweis auf eine andere, fremde Internet-Seite ("Link") die Inhalte der gelinkten Seite gegebenen­falls mitzuverantworten hat, es sei denn, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Daher erkläre ich, dass mir Form und Inhalt der Internet-Adressen einschließlich ihrer Unter­seiten, auf die ich hier und auf meinen anderen Seiten verweise, nicht jederzeit und vollständig bekannt sind, dass ich keinerlei Einfluss darauf habe und mich ausdrücklich davon distanziere.

Ja, es ist langweilig, wenn bald auf jeder Web-Seite so ein Hinweis steht, aber offensichtlich muss es sein. Sein Informations­gehalt schrumpft irgendwann darauf, dass man spätestens jetzt weiss, man ist auf einer deutschen Web-Seite gelandet.
Angeblich kann man über 4 oder 5 "Mittels­männer" eine Verbindung zu jedem anderen Erdenbürger herstellen. Ich vermute, dass über etwa dieselbe Zahl Links jede beliebige Web-Seite zu erreichen ist.

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schnell welkende links

    perlentaucher
Der Risikofaktor Merkel. Grün light als Nachfolge­kandidat für die FDP und Abwehr­schild gegen die SPD? Worüber die Grünen mal nachdenken sollten, bevor sie sich in ein Bündnis mit der Union stürzen. Eine Außen­ansicht von Joachim Raschke (SZ vom 15.04.2010).

Könnte ein wichtiges Buch sein: Shlomo Sand, Die Erfindung des jüdischen Volkes. Israels Grün­dungs­mythos auf dem Prüf­stand. Berlin (Propyläen) 2010. 24.95 €. 498 Seiten. Rezension von Klaus Bringmann (em. Prof. für Alte Geschichte der Universität Frankfurt am Main) in der SZ vom 13.04.2010.


Man möchte zuerst in Jubel ausbrechen, "Ein Hoch dem Bundes­verfassungs­gericht!", aber der Jurist Heribert Prantl durchleuchtet das heutige Urteil zur Vorrats­daten­speicherung zur und warnt: Gruslige Aussichten. Urteil zur Vorrats­daten­speicherung (SZ online vom 02.03.2010). Ich fürchte, er könnte recht behalten, dennoch zumindest ein kleines Hurra nach Karlsruhe. Schäuble & Co. müssen sich nun doch gehörig zurücknehmen. Und man staunt, wie wirk­mächtig das Grundgesetz immer noch ist, trotz aller - sagen wir mal vor­sichtig: Modifika­tionen, die es in seinen jetzt 60 Jahren erdulden musste. Hier das Urteil selber.
Noch 2 Anmerkungen: wie schön, eine Sprache zu haben, die uns Wortgetüme erlaubt wie "Vorratsdaten­speicherungs­bundes­verfassungs­gerichts­urteils­tenor" (mein ich ernst!); und Glückwünsche an Wolfgang Sch. zum Geburtstag! (02.03.2010)


Oliver Jungen: Die Insellösung. Neues Album von "Massive Attack". (FAZnet vom 25.02.2010)


Zerwühlte Betten im Kanzleramt von nma, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 09.06.2004, Nr. 132, Seite 49. Nicht mehr aktuell, aber immer noch sehenswert, allein schon wegen des Fotos des damaligen Kanzlers Schröder, das Gemälde "Deutschland nach der Wahl" von A. R. Penck betrachtend, besser gesagt: daran vorbeischauend.


Aus gegebenem Anlass: Hannelore Crolly: Köln - fahrlässig lässige Millionenstadt. (Die Welt vom 06. Juni 2009). In der Online-Version mit einer Riesen­brenn­weiten-Tele-Aufnahme, die einem vorgaukelt, das Kohlekraftwerk Nieder-Aussem läge wenig weiter als der Stadtwald.


Marc Beise: Ein Land verlottert. (SZ vom 08.02.2010)


Heribert Prantl: Minarette und Zigaretten. Es geht wieder ein Gespenst um in Europa: die direkte Demokratie. Die einen sehen in Plebisziten "mehr Demokratie", die anderen eine Gefahr für den Rechtsstaat. Beide haben recht. (SZ vom 07.12.2009)


Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls ein Rückblick auf die Abwicklung der DDR durch die Treu­hand-Anstalt: Ausverkauf der Republik. Von Franziska Augstein. "Alles muss raus: Wie die Treuhand­anstalt das DDR-Volks­vermögen verschleuderte. Die Abwicklung Ostdeutschlands wurde vor allem eine Abwicklung der Arbeitsplätze." (SZ vom 11.11.2009)


Jochen Schimmang: Köln - Stadt der Melancholie. Rheinischer Frohsinn prägt das Image von Köln, der "Jeck" ist das Marken­zeichen der Stadt. Aber hinter der Karnevals­maske verbergen sich Melancholie und das Wissen um die Vergänglichkeit allen Seins. (Die Welt vom 14.03.2009)


Wer - wie ich - den 8. Klangwechsel der 639 Jahre dauernden Aufführung von John Cages Orgelwerk "As Slow As Possible" in der Burchardi­kirche in Halberstadt live versäumt hat, kann ihn in diesem FAZ-Video nochmal hören. Nicht zuletzt wegen Margot Dannenbergs Antwort auf die Frage, ob sie es nicht bedauere, den Schluss nicht miterleben zu können: "Ich hab aber einen Antrag oben laufen, dass ich in 200 Jahren nochmal runter­schauen darf. Ich wär so neu­gierig." (Danke für den Tip, Wolfgang!) Der nächste Klangwechsel ist vor­gesehen für den 05.02.2011.

Längstes Konzert der Welt. Achtung, Klangwechsel! Von Till Krause. (FAZ.net vom 10. Februar 2009)

Thomas Gerlach & Rolf Zöllner (Fotos): Die Zeit mit Mister Cage. (taz vom 05. Mai 2006)

John Cage Orgelprojekt Halberstadt ... direkt zum aktuellen Klang geht's hier. Oh, oh ... wer wird sich das 639 Jahre anhören (können oder wollen)? Als Lektüre-Empfehlung fiele mir vielleicht Simone de Beauvoirs "Alle Menschen sind sterblich" ein.


Ach so! Beckett-Werk entschlüsselt. Ein Franzose erklärt uns nun, worum es in Samuel Becketts "Warten auf Godot" wirklich geht. Und nennt Gründe für die meisterhafte Geheimnis­krämerei. Von Jörg Drews (SZ vom 18.11.2008). Hierzu auch eine Rezension von Friedhelm Rathjen: Warten auf den Schleuser. Pierre Temkine bezieht Samuel Becketts "Godot" auf die Judenverfolgung.


Independent Jewish Voices ist eine lose Gruppe britischer Intellektueller, die sich für Frieden und Menschenrechte in Palästina einsetzt; u.a. gehören dazu Tony Klug, Ellen Dahrendorf und Eric Hobsbawm.


Das Interview mit dem greisen Historiker Eric Hobsbawm, das Thomas Assheuer für die ZEIT vor 5 Jahren mit ihm führte, ist immer noch lesenswert, daher hier ein Zitat:

Hobsbawm: "Es gibt keinen Fortschritt der Freiheit. Man kann in der Menschheit eine Tendenz zum Fortschritt in der Wissen­schaft und der Technologie ausmachen, in der Kontrolle des Menschen über die Natur. Aber eine Tendenz zum Fortschritt in geistigen und moralischen Dingen lässt sich nicht feststellen, auch wenn es derzeit wieder aufwärts zu gehen scheint. Ich kenne einen berühmten Astro­physiker, Sir Martin Rees, der glaubt, die Mensch­heit habe nur noch eine 50-prozentige Chance, das nächste Jahrhundert zu überleben, weil ihr die Bio­technik entgleiten werde. Aber wissen kann man es nicht. Gott sei Dank sind Historiker keine Propheten. Das über­lassen wir lieber den Geschäftsleuten."

Macht ohne Recht. Der Historiker Eric J. Hobsbawm über die Zukunft des Westens und Amerikas Hegemonie. Gesprächsführung: Thomas Assheuer. DIE ZEIT 10.07.2003 Nr. 29.

Liste aller früher mal hier aufgeführten Links: verwelkte Links

     

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leider scheint es aber zum guten ton einiger sender zu gehören, die url des aktuellen programms möglichst oft zu ändern ...

 

 

 

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