Eine Aufnahme kurz vor dem Start. Während die Motoren unseres Kakaobüchsen-Shuttles schon warmlaufen, sucht Klaus noch nach seiner Sonnenbrille.
Nans-les-Pins, Var; Juni 2000.
das kleingedruckte |
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Das Landgericht Hamburg hat am 12.05.1998 - dieses Datum wird in die Geschichte eingehen! - entschieden, dass man durch den Verweis auf eine andere, fremde Internet-Seite ("Link") die Inhalte der gelinkten Seite gegebenenfalls mitzuverantworten hat, es sei denn, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Daher erkläre ich, dass mir Form und Inhalt der Internet-Adressen einschließlich ihrer Unterseiten, auf die ich hier und auf meinen anderen Seiten verweise, nicht jederzeit und vollständig bekannt sind, dass ich keinerlei Einfluss darauf habe und mich ausdrücklich davon distanziere. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Ja, es ist langweilig, wenn bald auf jeder Web-Seite so ein Hinweis steht, aber offensichtlich muss es sein. Sein Informationsgehalt schrumpft irgendwann darauf, dass man spätestens jetzt weiss, man ist auf einer deutschen Web-Seite gelandet. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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schnell welkende links |
Bundesurlaubsgesetz | perlentaucher | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Nach drei Jahren Finanzkrise findet auch Die ZEIT zunehmend harsche Worte, wer hätte es gedacht. Jens Jessen: Finanzkrise: Unterwegs zur Plutokratie. "Hemmungsloser Reichtum, betrogene Bürger: Der entfesselte Markt bringt die Demokratie in Gefahr". (Die ZEIT Nr. 36 vom 01.09.2011). Ich meine mich zu erinnern, dass Tante ZEIT vor etwa 40 Jahren ähnlich radikal tönte, pardon: textete, also etwa drei oder vier Jahre vor Brandts Rücktritt. Matthias Drobinski: Knallharte Samariter. Streiks bei kirchlichen Arbeitgebern. "Kirchenmitarbeiter dürfen nicht streiken. Die Gewerkschaft Verdi hat sie dennoch zum Arbeitskampf aufgerufen. Seit private Anbieter den Wettbewerb auf dem Sozialmarkt verschärfen, drücken auch kirchliche Arbeitgeber massiv die Löhne. Ein grundsätzlicher Konflikt ist entbrannt: Steht Organisationen wie Caritas und Diakonie, die Hunderttausende beschäftigen, ein eigenes Arbeitsrecht zu?" (SZ vom 28.09.2011) Alan Bangs macht seit April 2011 wieder eine einstündige Sendung namens "Nightflight", die allerdings nur auf dem digitalen Programm "Deutschlandradio Wissen" zu hören ist. Jeden Sonntag 23 h. kardiologischesBernard Lown, Kardiologe, Erfinder des Defibrillators, Mitbegründer der Ärzte gegen den Atomkrieg und vor allem: ein guter Arzt, der z.B. "Sprechstunde" wörtlich verstand und jedem seiner Patienten eine Stunde gab, wird heute 90 Jahre alt. (07. Juni 2011) Ausnahmsweise heute auch mal ne Werbeeinblendung, für alle, die einen guten Uhrmacher in Köln suchen: Knops, allerdings im schönen Dünnwald. sarazenischesVor einem dreiviertel Jahr schrieb der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel in der ZEIT über Thilo Sarrazins Buch: Welch hoffnungsloses Menschenbild! Warum die SPD einen Thilo Sarrazin in ihren Reihen nicht dulden kann. (Die ZEIT vom 16.09.2010, Nr. 38/2010). Andrea Nahles scheint es aber nicht gelesen zu haben. Sarrazin und die Gene: Das Geheimnis der jüdischen Intelligenz. Eine Parabel von Leon de Winter. (SZ vom 09.09.2010). Die ZEIT hat in ihrer Ausgabe vom 28.04.11 mal wieder eine leicht abgründige Statistik aufgemacht; hier ist sie nochmal in Tabellenform, außerdem gering ergänzt:
Unschwer erkennbar Woityla als Spitzenreiter, aber Ratzinger ist ihm dicht auf den Fersen.
Durch Schwarzarbeit verlören Staat und Sozialkassen jährlich etwa 75 Milliarden Euro an Steuern und Sozialbeiträgen nach einer Schätzung des Wirtschaftswissenschaftlers Friedrich Schneider (Uni Linz). Die jährlich hinterzogenen Steuern schätzt die Steuergewerkschaft auf 30 Milliarden. Durch falsche Angaben erschlichene Hartz-IV-Unterstützungen werden auf 300 Millionen Euro im Jahr veranschlagt.
Zugegeben, ich kann das Wort "Guttenberg" auch bald nicht mehr hören; trotzdem und auf die Gefahr, die geneigte Leserschaft zu langweilen, hier ein lesenswertes Kurzpamphlet von Gustav Seibt: Der Herr des Verfahrens. Guttenberg, Plagiat und Konservatismus. Guttenbergs putschistischer Regelverstoß steht in einer langen konservativen Tradition: Prinzipien als drehbare Geschütze. Gekrönt wird dieses Verhalten dadurch, dass der überführte Edelmann seinen Doktortitel von sich aus ablegt (SZ vom 24. Februar 2011).
Gunnar Herrmann: Köttbullar in Aufruhr. "Blufft Ikea-Gründer Ingvar Kamprad? Mit Hilfe einer milliardenschweren Stiftung in Liechtenstein soll er weiterhin die Kontrolle über den Möbelkonzern haben - entgegen anderen Behauptungen.
(...) Ikeas Konzernstruktur ist in etwa so übersichtlich wie jene Bauanleitungen, die das Unternehmen seinen Möbelpaketen beilegt: Auf den ersten Blick sieht alles ganz einfach aus, doch bei genauerer Betrachtung wird es knifflig.
Wie aspekte (ZDF 14. Januar 2011) am Ende eines Berichts über den Film "Black Swan" mit Natalie Portman ("Schwanensee als Psychothriller") beiläufig anmerkt, soll das sowjetische Staatsfernsehen beim Sturz eines Parteiführers jedesmal Tschaikowskis Schwanensee gebracht haben. (Hm. Kann also höchstens zweimal gewesen sein: 1964 beim Sturz Chruschtschows und 1993 bei dem Gorbatschows.) Dan Savage and Terry Miller: It Gets Better. Helmut Schmidt bei Sandra Maischberger: "Da muss ich lange zögern, bis mir eine diplomatische Antwort einfällt." Sehenswert. (ARD vom 14.12.2010) leuchtendes
"Die Glühbirne im schattenarm gewordenen Zimmer hat die Anfechtungen des Nachtgrauens weit gründlicher geheilt als Voltaire." Heizen mit Strom ist in der EU nach wie vor erlaubt, Glühbirnen werden aber nach und nach verboten. Endlich hat sich eine Künstlerinitiative aus 52382 Niederzier des Problems angenommen und den/die/das Heat Ball auf den Markt gebracht, einen Heizkörper, der in eine konventionelle aber nun veraltete E 27-Fassung passt ... Leider scheint der deutsche Zoll das noch nicht ganz zu verstehen.
amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu amerikanisches, dejà vu Die "Lange Obama-Nacht" der ARD guckend, einen kurzen Bericht über eine auf der Suche nach Arbeit Amerika durchquerende und bettelnde Glaser-Familie, weil es zu dieser frühen Stunde noch keine Ergebnisse der Midterm Elections zu berichten gibt, fällt mir auf: das habe ich doch schon mal gesehen. 1978 oder 1979 müsste das gewesen sein, im Frühsommer, in einer lauen Nacht zeigte ein Däne namens Jacob Holdt eine Dia-Show in der Aula des Johannes-Scharrer-Gymnasiums in Nürnberg vor, wenn ich es recht erinnere, kaum 20 Zuschauern. Fotos, nur einfach Fotos, parallel auf 3 Leinwänden, dazu Text vom Tonband. (Für die Nachgeborenen: Computer in unserem heutigen Sinn gab es damals noch nicht.) Man war verstört anschließend. (02. November 2010)
aus dem schweizer parlament
Der Risikofaktor Merkel. Grün light als Nachfolgekandidat für die FDP und Abwehrschild gegen die SPD? Worüber die Grünen mal nachdenken sollten, bevor sie sich in ein Bündnis mit der Union stürzen. Eine Außenansicht von Joachim Raschke (SZ vom 15.04.2010). Man möchte zuerst in Jubel ausbrechen, "Ein Hoch dem Bundesverfassungsgericht!", aber der Jurist Heribert Prantl durchleuchtet das heutige Urteil zur Vorratsdatenspeicherung und warnt: Gruslige Aussichten (SZ online vom 02.03.2010). Ich fürchte, er könnte recht behalten, dennoch zumindest ein kleines Hurra nach Karlsruhe. Schäuble & Co. müssen sich nun doch gehörig zurücknehmen. Und man staunt, wie wirkmächtig das Grundgesetz immer noch ist, trotz aller - sagen wir mal vorsichtig: Modifikationen, die es in seinen jetzt 60 Jahren erdulden musste. Hier das Urteil selber. Oliver Jungen: Die Insellösung. Neues Album von "Massive Attack". (FAZnet vom 25.02.2010) Heribert Prantl: Minarette und Zigaretten. Es geht wieder ein Gespenst um in Europa: die direkte Demokratie. Die einen sehen in Plebisziten "mehr Demokratie", die anderen eine Gefahr für den Rechtsstaat. Beide haben recht. (SZ vom 07.12.2009) Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls ein Rückblick auf die Abwicklung der DDR durch die Treuhand-Anstalt: Ausverkauf der Republik. Von Franziska Augstein. "Alles muss raus: Wie die Treuhandanstalt das DDR-Volksvermögen verschleuderte. Die Abwicklung Ostdeutschlands wurde vor allem eine Abwicklung der Arbeitsplätze." (SZ vom 11.11.2009) aus leider gegebenem Anlass:
john cage in halberstadtWer - wie ich - den 8. Klangwechsel der voraussichtlich 639 Jahre dauernden Aufführung von John Cages Orgelwerk "As Slow As Possible" in der Burchardikirche in Halberstadt live versäumt hat, kann ihn in diesem FAZ-Video nochmal hören. Nicht zuletzt wegen Margot Dannenbergs Antwort auf die Frage, ob sie es nicht bedauere, den Schluss nicht miterleben zu können: "Ich hab aber einen Antrag oben laufen, dass ich in 200 Jahren nochmal runterschauen darf. Ich wär so neugierig." (Danke für den Tip, Wolfgang!) Der letzte Klangwechsel fand am 05.08.2011 statt, der nächste ist vorgesehen für den 05.07.2012.
warten auf den schleuserAch so! Beckett-Werk entschlüsselt. Ein Franzose erklärt uns nun, worum es in Samuel Becketts "Warten auf Godot" wirklich geht. Und nennt Gründe für die meisterhafte Geheimniskrämerei. Von Jörg Drews (SZ vom 18.11.2008). Hierzu auch eine Rezension von Friedhelm Rathjen: Warten auf den Schleuser. Pierre Temkine bezieht Samuel Becketts "Godot" auf die Judenverfolgung. morgenländischesIndependent Jewish Voices ist eine lose Gruppe britischer Intellektueller, die sich für Frieden und Menschenrechte in Palästina einsetzt; u.a. gehören dazu Tony Klug, Ellen Dahrendorf und Eric Hobsbawm. Könnte ein wichtiges Buch sein: Shlomo Sand, Die Erfindung des jüdischen Volkes. Israels Gründungsmythos auf dem Prüfstand. Berlin (Propyläen) 2010. 24.95 €. 498 Seiten. Rezension von Klaus Bringmann (em. Prof. für Alte Geschichte der Universität Frankfurt am Main) in der SZ vom 13.04.2010. Das Interview mit dem greisen Historiker Eric Hobsbawm, das Thomas Assheuer für die ZEIT vor 8 Jahren mit ihm führte, ist immer noch lesenswert, daher hier ein Zitat: Hobsbawm: "Es gibt keinen Fortschritt der Freiheit. Man kann in der Menschheit eine Tendenz zum Fortschritt in der Wissenschaft und der Technologie ausmachen, in der Kontrolle des Menschen über die Natur. Aber eine Tendenz zum Fortschritt in geistigen und moralischen Dingen lässt sich nicht feststellen, auch wenn es derzeit wieder aufwärts zu gehen scheint. Ich kenne einen berühmten Astrophysiker, Sir Martin Rees, der glaubt, die Menschheit habe nur noch eine 50-prozentige Chance, das nächste Jahrhundert zu überleben, weil ihr die Biotechnik entgleiten werde. Aber wissen kann man es nicht. Gott sei Dank sind Historiker keine Propheten. Das überlassen wir lieber den Geschäftsleuten." Macht ohne Recht. Der Historiker Eric J. Hobsbawm über die Zukunft des Westens und Amerikas Hegemonie. Gesprächsführung: Thomas Assheuer. DIE ZEIT 10.07.2003 Nr. 29. Zerwühlte Betten im Kanzleramt von nma, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 09.06.2004, Nr. 132, Seite 49. Nicht mehr aktuell, aber immer noch sehenswert, allein schon wegen des Fotos des damaligen Kanzlers Schröder, das Gemälde "Deutschland nach der Wahl" von A. R. Penck betrachtend, besser gesagt: daran vorbeischauend. |
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landkarte |
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Es genügt nicht, mit den Pflanzen zu sprechen; man muß ihnen auch zuhören.
nachbarplaneten und entferntere |
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im Netz seit 19.06.2001; |
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