Kimba
Episodenvergleich - Episode 29 bis 32

Die Nummerierung entspricht der japanischen Original-Reihenfolge.
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Druckversion Episode 29
29
Amerikanische Episode Deutsche Episode
Titel The Nightmare Narcissus nicht vorhanden
Inhalt Eines Nachts, als alle Tiere friedlich schlafen, zieht ein süßlicher, fremdartiger Geruch durch Kimbas Dschungel. Er kommt von einer gefährlichen Pflanze namens "Nightmare Narcissus" und verursacht, wie der Name schon sagt, schwere Alpträume.

Der Zuschauer erlebt daraufhin, wie der sanft schlummernde Kimba von den Düften eingenebelt wird und einen Alptraum nach dem anderen erlebt. Die Bilder sind furchterregend und können auch beim Betrachter Alpträume verursachen. So verwandelt sich eine gigantische Mondsichel in die Sense des Todes, der nach Kimba hackt und ihn aufzuspießen versucht.

Die Alpträume wirken auf Kimba so echt, dass er im Schlaf herumrennt und wie verrückt zu kämpfen beginnt. Weil auch alle anderen Tiere Alpträume haben, bekämpft sich alles gegenseitig. Besonders schlimm trifft es Sniffer (im Deutschen als "Schnüffel" aus der Episode "Die Schlacht am Toten Fluss" bekannt). Er hat die empfindlichste Nase von allen und erlebt darum auch besonders schlimme Träume.

All diese Szenen sind verstörend und unheimlich. Wach- und Traumzustände verschwimmen in surrealistischen Bildern. Als sich Kimba, Pauly und Bucky im Wasserfallteich gegenseitig beißen und schlagen, kommen sie plötzlich zu sich. Kimba verdutzt: "Habt ihr etwa alle diese schrecklichen Alpträume gehabt?"

Daniel kommt hinzu, fassunglos und verärgert, denn er kann sich das Verhalten der Tiere nicht erklären. Außerdem ist er schlecht gelaunt, weil er einen starken Schnupfen hat. Dies liefert die Erkenntnis: er kann den süßlichen Geruch nicht wahrnehmen und erlebt deshalb auch keine Alpträume.

Kimba zieht mit Sniffer los, um die Quelle des Geruchs zu finden. Da schlingt sich plötzlich etwas um Sniffers Fuß. Die Erde bebt, bricht auf, und heraus quillt eine gigantische Monsterpflanze mit langen Fangarmen. Es ist die Alptraum-Narzisse, die nun zu einer direkten Gefahr mutiert: Sie umschlingt Kimba und Sniffer, um sie in ihr großes Maul zu ziehen, das ständig ein teuflisches Gelächter von sich gibt.

Zu dieser ohnehin schon dramatischen Szene geht ein heftiges Gewitter nieder. Für Kimba und Sniffer scheint es kein Entkommen zu geben, doch da schlägt ein Blitz in die Pflanze ein. Sie stirbt unter schrillem Kreischen und gibt die beiden frei.

Ein Jeep rast am Rande des Dschungels entlang. Am Steuer sitzt der Wissenschaftler Dr. Mendel Specs. Da kommt das Auto vom Weg ab, stürzt in eine tiefe Schlucht und geht in Flammen auf. Roger Ranger, der zufällig Zeuge des Unfalls wird, rettet den Doktor in letzter Sekunde und trägt ihn in seine Höhle.

Auch Kimba besucht Roger, um ihm von der schrecklichen Pflanze zu erzählen. Da hört er, wie der Wissenschaftler einen Funkspruch an sein Hauptquartier schickt und vom großen Erfolg seines Experiments berichtet: "Die Pflanze funktioniert wunderbar, alle Tiere des Dschungels hat sie verrückt gemacht! Wir können sie gegen die feindlichen Truppen als Geheimwaffe einsetzen."

Als Kimba begreift, dass dieser Mann für die Alptraum-Narzisse verantwortlich ist, zerstört er dessen Funkgerät und stürzt sich auf ihn. Als Roger ihn zurückhalten will, wird Kimba auch ihm gegenüber aggressiv (siehe hierzu auch den Artikel "Wie Kimba entstand") und erklärt, er werde dafür sorgen, dass dieser Mensch mit seinen Experimenten nicht noch einmal die Tiere in Gefahr bringt.

Doch den Wissenschaftler beeindruckt das nicht. "Du strengst dich ganz umsonst an", teilt er Kimba grinsend mit. In dem Augenblick, als die Pflanze durch den Blitzschlag einging, hat sie nämlich Unmengen winziger Sporen freigesetzt, die jetzt in Kimbas und Sniffers Fell hängen. Durch ihr Umherrennen sind die Sporen zu Boden gefallen und lassen jede Menge neue Pflanzen wachsen. "Und du hast doch heute bestimmt noch kein Bad genommen?" fragt er spöttisch.

"Oh, nein!" Kimba geht sofort energisch baden, obwohl es eigentlich schon zu spät ist. Auch Sniffer muss ins Wasser, obwohl der jetzt auch gegen den Schnupfen kämpft: "Ihr wollt wohl, dass ich mir eine Lungenentzündung hole!" Plötzlich wird Sniffers Blick wieder starr, und er erlebt einen Alptraum - mit seiner empfindlichen Nase ist er wieder der erste! Das bedeutet, dass irgendwo eine neue Pflanze am Wachsen ist.

Alle Tiere suchen fieberhaft nach der Pflanze. Bucky findet sie schließlich in der Tierschule und schlägt Alarm. Währenddessen klettert der verletzte Dr. Mendel Specs auf einen hohen Felsen, um von dort oben die Ergebnisse seines neuen Experiments zu überblicken. Durch sein Fernglas beobachtet er, wie die Tiere erneut von Alpträumen geplagt herumrennen und sich gegenseitig bekämpfen. Wieder einmal mischt der Geruch der Pflanze den Dschungel auf.

Kimba versucht verzweifelt, gegen seine Alpträume anzukämpfen. Er sieht sich inmitten von Feuer und glühender Lava stehen. Heftige Bilder! "Es ist nur ein Alptraum!" ruft er den anderen zu. "Bleibt stark!" Doch die Tiere sind wie toll. Kimba versucht, jeden einzelnen durch Bisse und Schläge aufzuwecken. "Seht ihr nicht, dass ihr gegen eure eigenen Freunde kämpft! Die Narzisse ist doch unser Feind!" Währenddessen wird die Pflanze größer und größer und lacht böse.

Da kommt Daniel endlich die rettende Idee, wie man sich vor der Pflanze schützen kann: Alle Tiere sollen sich mit Hilfe von Baumharz Blätter vor die Nase kleben, damit sie nichts mehr riechen - so kann der Duft sie nicht mehr verrückt machen! Kimba: "Das ist sensationell!" (Warum ist er nicht schon viel früher auf diese Idee gekommen...?)

Dr. Mendel Specs beobachtet dies durch sein Fernglas und flucht: "Das Experiment ist fehlgeschlagen. Jetzt habe ich auch keine Lust mehr, böse zu sein." Derweil nähern sich die Tiere der Pflanze auf dem Schulgelände. Kimba und Sniffer werden wieder von den Fangarmen gepackt und wehren sich verzweifelt. Wieder scheint es kein Entkommen zu geben.

Der Wissenschaftler sitzt traurig auf dem Felsen: "Die Tiere sind so tapfer, und ich kann nichts zu ihrer Rettung tun." Zu Roger gewandt, der auf der Suche nach dem Doktor ebenfalls hinaufgeklettert ist: "Nur mit Hilfe von statischer Elektrizität könnte man die Pflanze vernichten."

Währenddessen sind Sniffer und Kimba von den Fangarmen schon fast in den Rachen der Pflanze gezogen worden. Sie winden sich verzweifelt herum, ihre Felle reiben sich aneinander, und dabei entsteht statische Elektrizität. Funken sprühen, und die Fangarme der Pflanze werden pulverisiert. Kimba begreift: "Reibt alle euer Fell aneinander, das tötet die Pflanze!" Jeder tut's und zerstört einen Fangarm nach dem anderen. Die Pflanze schreit auf und stirbt.

Roger kommt dazu und erklärt seinen verdutzten Freunden, wie Reibungselektrizität entsteht. Der Wissenschaftler gibt die Züchtung von Geheimwaffen auf und wendet sich wieder friedlicheren Dingen zu.
Kimba: "Jetzt müssen wir alle noch ein Bad nehmen, um die Pollen loszuwerden." Als Daniel die Augen verdreht und niest, bekommen alle einen Schreck, aber es ist nur sein Schnupfen.

Der Erzähler beendet diese Episode mit den schier unglaublichen Worten: "Früher oder später hören alle Alpträume einmal auf. Schlaf' gut, Kimba!"

Allge-
meines
Dass man nach dieser Sendung gut schlafen kann, wage ich zu bezweifeln. Sie ist die einzige Folge, bei der man froh sein kann, dass sie in Deutschland nicht gezeigt wurde.

Diese Episode ist wie ein billiger Science-fiction- oder Horrorfilm aufgebaut, und genau wie viele Filme dieses Genres hat sie auch keine besonders sinnvolle Handlung. Die meisten Bilder sind unheimlich, erschreckend oder brutal. Die surrealistischen Alptraumszenen sind vom künstlerischen Standpunkt aus interessant, aber in einer Kindersendung haben sie nichts verloren.

Die Handlung wirkt zum Teil konstruiert und unglaubhaft. Daniel oder Kimba hätten schon viel früher erkennen müssen, dass man die Pflanze ganz einfach mit verstopften Nasen bekämpfen kann. Auch die wundersame Zerstörung durch Reibungselektrizität ist ein billiger Effekt und nicht besonders überzeugend.

Musik Wider Erwarten gibt es in dieser Episode ziemlich viel Musik, die logischerweise den unheimlichen Bildern angepasst ist und daher nicht besonders heiter sein kann.

Während der Einleitung erklingt eine düstere, geheimnisvolle Melodie. Die Musikbegleitung zu den Alptraum-Seqenzen ist metallisch und hart. Bei den Kampfszenen dominieren die Geräuscheffekte.

Fazit Dies ist die abstoßendste Episode der ganzen Serie. Für die Entwicklung von Kimba und dessen Dschungelreich ist sie unnötig, da das Thema des verrückten Wissenschaftlers, der mit seinen Experimenten die Tiere bedroht, schon in Episode 9 (The Flying Tiger / Fliger, der fliegende Tiger) behandelt wurde.

Osamu Tezuka hat für diese Episode die Inhalte typischer Science-Fiction- und Horrorfilme zusammengemischt, die von Invasionen fremder Lebensformen handeln. Das mag zwar gut in die damalige Zeit gepasst haben, doch es ist alles andere als kindgerecht.




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30
Amerikanische Episode Deutsche Episode
Titel Adventure In The City Onkel in Nöten
Inhalt Hinweis: Die deutsche Fassung wurde um ca. drei Minuten gekürzt. Da die geschnittenen Stellen die Handlung nicht beeinträchtigen, werden sie unter der Rubrik "Allgemeines" genau beschrieben.

Kitty und ihr Onkel Specklerex statten Kimbas Dschungel einen Besuch ab. Der griesgrämige alte Löwe bemängelt die übermäßige Sauberkeit und Friedlichkeit, die dort herrscht. Seiner Meinung nach hat Kimba sein wildes Erbe vergessen und ist ein Softie geworden.

Der alte Löwe fordert ihn zu einem Kräftemessen auf, und Kimba lässt auf Kittys Wunsch den Onkel gewinnen. Als dieser den Betrug merkt, wird er so wütend, dass er Kimbas Dschungel sofort den Rücken kehrt und Richtung Heimat rennt. Kitty ist stocksauer auf Kimba: "Du hast alles vermasselt!"

Specklerex trifft in der Wüste auf zwei Fotografen in einem Geländewagen, Mr. Walter Scotfree und seinen Sohn Don (deutscher Name: Toni). Er will sich anschleichen und ihnen Angst einjagen, doch Scotfree bemerkt es und erschreckt ihn durch einen Revolverschuss aus nächster Nähe. Nun ist der Onkel erst recht in seiner Ehre gekränkt, und als die Männer zurück in die Stadt fahren, rennt er ihnen nach.

Als Kimba und Kitty das erfahren, nehmen sie sofort die Verfolgung auf, um Specklerex vor Schwierigkeiten zu bewahren. Die hat der Onkel bereits, denn in der Stadt macht man gnadenlos Jagd auf ihn. Specklerex rettet sich vor seinen Verfolgern unter einen Zug. Als die Lokomotive abfährt, hält er sie für ein Tier und greift sie an. Er beißt sich im Kuhfänger fest, während der Zug immer schneller wird.

Kimba, Kitty und Pauly sind ihm auf den Fersen. Dabei kommt Pauly auf die Idee, einen LKW-Fahrer zu fragen, ob er ihnen zuliebe wohl dem Zug folgen könnte? Leider verträgt der Fahrer keine sprechenden Löwen und zieht es vor, abzuspringen, woraufhin die drei Freunde eine haarsträubende Autofahrt vor sich haben.

Mr. Scotfree und sein Sohn befinden sich ebenfalls in diesem Zug. Don, der sich über diese plötzliche Reise wundert, kann nicht wissen, dass sein Vater soeben den Mann erkannt hat, der ihm seit 20 Jahren wegen eines Verbrechens auf den Fersen ist: Detective Trailer.

Als Scotfree entdeckt, dass Detective Trailer ihm in den Zug gefolgt ist und im gleichen Wagen sitzt, versucht er zu flüchten. Während sein Sohn gerade mit Fotografieren beschäftigt ist, schwingt sich Scotfree aus dem Zug und klettert aufs Waggondach, doch Trailer packt ihn: "Kommen Sie runter, das Spiel ist aus!"

Inzwischen ist Specklerex ebenfalls aufs Dach geklettert - "verdammt kalt hier oben" - und entdeckt in einem der beiden kämpfenden Männer plötzlich den Kerl, der ihn so erschreckt hat. Er rennt über die Dächer zu ihm, doch ein Tunnel bremst ihn. Er plumpst vom Dach und landet im Gepäckwagen, wo gerade einige Flaschen Whisky zerbrochen sind. Der alte Löwe schleckt den Alkohol auf und wird stockbesoffen.

Während all dieser rasanten Szenen sind Pauly, Kimba und Kitty stehts "hautnah" am Zug. Mal sind sie dahinter, mal davor. Der LKW wird langsam in seine Bestandteile zerlegt. Die letzten Kilometer müssen Kimba und Kitty vor dem rasenden Zug herrennen.

Detective Trailer hat mittlerweile Scotfree überwältigt und drückt ihn brutal zu Boden. Doch sein Sohn Don beobachtet dies und schlägt den Detective nieder. "Papa, was hat das zu bedeuten?" Doch Scotfree schweigt. Trailer wird von den beiden gefesselt und geknebelt.

Als der Zug am Hafen ankommt, sind Kimba und Kitty fix und fertig und total außer Puste. Da torkelt der betrunkene Löwe aus dem Gepäckwagen. Mr. Scotfree lässt ihn in einen Käfig sperren und auf das Schiff verladen. Sie wollen ihn mit in ihre Heimat nehmen und dort einem Zoo schenken. Doch Specklerex wird wieder nüchtern. Er befreit sich aus dem Käfig und nimmt das Schiff auseinander. 

Detective Trailer hat sich inzwischen ebenfalls befreit und geht an Bord. Er wird von Specklerex über den Haufen gerannt und bleibt ohnmächtig liegen. Don findet ihn - "das ist doch der Mann, der meinen Vater verfolgt" - und trägt ihn in ihre Kabine. Scotfree kann seinem Sohn jetzt nicht mehr ausweichen und gesteht ihm seine Verbrechen. Trailer, der wieder zu sich gekommen ist, hat alles gehört und ist damit zufrieden. Von einer weiteren Verfolgung will er nichts wissen und lässt Scotfree laufen.

Kimba und Kitty, die mittlerweile ebenfalls an Bord sind, können den wildgewordenen Löwen nicht beruhigen, der sich schließlich in der Kabine von Mr. Scotfree verirrt. Dort kann Kimba ihn endlich zur Vernunft bringen. Die Zeit drängt, und Kimba bittet Scotfree, den Onkel freizulassen. Die beiden winken zum Abschied. Don: "Hier komme ich nochmal her, um herauszufinden, wie diese Löwen unsere Sprache gelernt haben."

Allge-
meines
In der deutschen Fassung wurden drei Szenen aus der Nebenhandlung um Mr. Scotfree und Detective Trailer herausgeschnitten, die weiter unten beschrieben sind.

Leider hat man auch eine Sequenz entfernt, die meiner Meinung nach zu den genialsten und witzigsten der gesamten Kimba-Serie gehört. Diese Szenen sind so göttlich, dass ich sie nachfolgend genau beschreibe:

Kimba, Kitty und Pauly kommen auf dem Weg in die Stadt durch einen düsteren, ungemütlichen Sumpf. Dort entspannt sich folgender Dialog:
Kimba: "Das war nicht sehr schlau von deinem Onkel, in die Stadt zu rennen."
Kitty patscht ihm eine Ladung Sumpfwasser ins Gesicht: "Stell dir vor, ich hab' aber großen Respekt vor ihm!"
Kimba (vorsichtig): "Ich mein' doch nur... in seinem Alter sollte er klug genug sein, sowas nicht zu machen."
Kitty (schnippisch): "Ich hab' das Gefühl, du bist eifersüchtig auf ihn! Er hat jahrelange Erfahrungen, und du bist noch lange nicht so schlau, als dass du nicht eine Menge von ihm lernen könntest - von einem weisen, alten Löwen wie ihm, verstehst du?! Vielleicht ist er ja im Recht! Vielleicht ist ja wirklich jeder bei dir im Dschungel ein Weichei! Dann würdest du auch mit allen möglichen Krisen besser fertig werden!"

Was diese Szene so einmalig macht, ist der Umstand, dass Kimba während dieser Gardinenpredigt seiner Freundin fortwährend das Leben retten muss, indem er sie aus gefährlichen Schlingpflanzen wickelt, riesigen Giftschlangen entreißt oder vor zuschnappenden Krokodilrachen in Sicherheit bringt! Kitty entpuppt sich in dieser Szene als süßer, bornierter und naiver Trotzkopf, der überhaupt nicht merkt, in welcher Gefahr er schwebt. Zu allem Überfluss fragt der brave Kimba in einer kurzen Verschnaufpause unsicher: "Glaubst du wirklich, dass ich ein Softie bin?" Kittys Antwort (mit erhobenem Näschen): "Schon möglich... ich werd's dir das nächste Mal sagen, wenn sich eine neue Krise anbahnt."

Schließlich schaltet sich Pauly ein: "Wollt ihr beiden endlich aufhören zu diskutieren? Wir verlieren noch seine Fährte!" Darauf Kimba: "Stimmt, Pauly, wir verschwenden Zeit!" Darauf rennen sie weiter, bis die Stadt vor ihnen auftaucht. (insgesamt ca. 60 sek.)

Diese hinreißende Szene bezieht ihre Komik aus mehreren Situationen: die groteske Verbohrtheit von Kitty und die Ignoranz der Gefahren um sie herum, die stoischen, "vollautomatischen" Rettungsaktionen von Kimba, und vor allem Kimbas unterwürfiges Verhalten ihr gegenüber, das er trotz allem beibehält und sich gar noch verunsichern lässt! Diese Art von Humor ist natürlich in einer Kindersendung etwas fehl am Platz, aber Erwachsene amüsieren sich köstlich über diese "Beziehungsstudie".

Die Nebenhandlung um Mr. Scotfree und Detective Trailer wurde in der deutschen Fassung teilweise entfernt. Folgende Szenen fehlen:

1) Der Zug fährt durch eine imposante Gebirgslandschaft. Scotfree und sein Sohn Don sitzen im Abteil. Scotfree entdeckt, dass Trailer hinter ihm sitzt: "Er hat mich gefunden; ich muss weg hier!" Als Don gerade die Gegend fotografiert, geht er zur Tür und klettert aufs Waggondach. Trailer geht im nach und packt ihn am Bein: "Sie können ebenso gut wieder runtersteigen, diesmal gibt es kein Entkommen!" Auch Trailer klettert aufs Dach. Das alles ist großartig gezeichnet und erinnert an James-Bond-Filme, dazwischen immer wieder Großaufnahmen der Räder.

Inzwischen ist Specklerex vom Kuhfänger der Lok auf das Dach geklettert: "Verdammt kalt hier oben!" Da sieht er die Männer und erkennt in einem von ihnen den Typ, der ihn in der Wüste so erschreckt hat. Er springt über die Dächer, doch ein Tunnel bremst ihn jäh. In der nächsten Szene (ebenfalls noch geschnitten) sieht man Kimba, Kitty und Pauly im LKW aus einem Tunnel kommen. Der Lastwagen wird noch immer von dem Mann gesteuert, der erst jetzt abspringt, als der Zug in Sicht kommt. In der deutschen Fassung sieht es so aus, als würde er bereits unmittelbar nach Beginn der Fahrt abspringen, was nicht stimmt. (insgesamt ca. 80 sek.)

2) Mr. Scotfree liegt in der offenen Zugtür am Boden. Trailer ist über ihm und hält ihn mit dem Revolver in Schach: "20 Jahre habe ich darauf gewartet, Walter Scotfree zu schnappen, und das war's wert. Sie haben Ihr Bestes getan, mich zu ruinieren. Sie haben der Firma Geld gestohlen und ließen es so aussehen, als ob ich es gewesen wäre. In dem Moment, als Sie damals fortrannten, schwor ich mir, Sie zu finden. Sie kommen mir nicht mehr davon, Scotfree!" Diese Szene beobachtet Don von hinten durch die geschlossene Abteiltür. Er schlägt Trailer zu Boden: "Bist du okay, Papa?" Auf seine Frage, was das alles bedeuten soll, gibt ihm Scotfree keine Antwort. (ca. 40 sek.)

3) Trailer liegt gefesselt im Gepäckwagen und versucht, sich zu befreien. (ca. 5 sek.)

Durch das Herausschneiden dieser Szenen wird die Nebenhandlung zwar von Gewalt befreit, aber auf die wenigen Szenen reduziert, die gegen Ende der Episode spielen. Dem deutschen Zuschauer, der die Originalversion nicht kennt, drängt sich die Frage auf: Was soll das alles jetzt noch, kurz vor Schluss?

Die Dialoge wurden zum Teil freier übersetzt, aber ohne den Sinn zu verfälschen.

Ein allgemeiner Fehler: Als Kimba mit Specklerex auf dem Schiff kämpft, ist für einen Moment zu sehen, dass hier eigentlich ein Kampf zwischen Kimba und Klaue gezeigt wird: Klaue hat eine schwarze Mähne, während Specklerex eine graue Mähne hat!

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schiede
TEXT
1) Der Name des Onkels, Specklerex, wird vom Erzähler in der Einleitung erwähnt.

2) In der US-Version sagt Kimba: "Dein Onkel soll sich 25 Jahre jünger fühlen!"

3) Specklerex, vor dem Anschleichen: "Ich zeig's noch jedem, wie alt ich bin!"

4) Kimba zu Kitty in der Stadt: "Ich bin ziemlich sicher, dass sie ihn bereits gefangen haben."

5) Scotfrees Gedanken sind in der US-Fassung klar und deutlich: "Und wenn er aufwacht, wird er meinem Sohn sagen, was ich bin: Ein Dieb!"

6) Beim Tumult auf dem Schiff ruft Kimba den Leuten zu, die in Panik ins Wasser gesprungen sind: "Tut mir leid, ich hatte nicht die Absicht, euch alle nass zu machen!"

1) In der deutschen Version wird Specklerex' Name nicht erwähnt.

2) Bei uns heißt es: "Er soll sich 20 Jahre jünger fühlen!" Allzu jung ist offenbar ungesund für den "deutschen" Onkel.

3) Der deutsche Satz lautet: "Das ist gut für meine Nerven." 

4) In der deutschen Version sagt Kimba: "Hoffentlich schießen sie nicht vor Schreck!"

5) Die deutsche Fassung mildert hier ab: "Und wenn er aufwacht, wird er meinen Sohn eine interessante Geschichte erzählen - über mich!"

6) Kimba ruft in der deutschen Szene: "Entschuldigt bitte, aber ich hoffe, ihr könnt alle schwimmen!"

Bucky wird in dieser Episode von Harry Wüstenhagen gesprochen (er hat nur einen einzigen Satz).

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MUSIK
In dieser Episode macht die Musik richtig Spaß. Die deutsche Version hat fast alle Originalmelodien von Isao Tomita übernommen. Deutsche Zusatz-Musik gibt es nur wenig, z.B. an Stellen, die in der US-Fassung zu still und leer sind. Wo sie eingesetzt wird, ergänzt sie die Handlung ausgezeichnet. Wenn nur alle deutschen Episoden so gut vertont worden wären! Das einzige, was in der deutschen Fassung ein wenig nervt, ist die hektische Zusatz-Musik zur rasanten Autofahrt von Kimba, Kitty und Pauly. Hier würden die Motorengeräusche der US-Version völlig ausreichen!

Schade ist auch, dass man die schöne Schlussmusik der Originalfassung wieder durch das deutsche Standard-Schlussthema ersetzt hat. Dieses ist immer gleich, wogegen Tomitas Schlussmelodien in den meisten Fällen unterschiedlich sind.

Fazit Diese Episode ist weder besonders anspruchsvoll noch tiefsinnig, aber sie gehört zu den humorvollsten und gleichzeitig zu den rasantesten der Serie. Die Eisenbahnszenen erinnern an spannende Actionfilme, vor allem in der Originalfassung.

Außerdem ist es eine der wenigen Folgen, die zum Großteil in der Zivilisation spielen. Die daraus resultierenden Situationen - z.B. Kimba am Steuer des Lastwagens - machen die spezielle Komik dieser Episode aus.

Einige Szenen enthalten völlig absurden Humor. Der LKW fährt z.B. fast senkrechte Steilhänge rauf und runter und ist auch unter Wasser völlig funktionstüchtig. Als das Auto wieder an Land ist, schüttelt es sich wie ein Tier, bevor es weiterfährt!




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Amerikanische Episode Deutsche Episode
Titel City Of Gold nicht vorhanden
Inhalt "Vor langer, langer Zeit lag im Herzen Afrikas, an einer Stelle, wo es heute nur noch wüste Ebenen und dichte Dschungel gibt, eine Stadt namens Goldopolis, in der alles aus reinem Gold war", beginnt der Erzähler diese Episode. "Doch eines Tages gab es ein gewaltiges Erdbeben, und die herrliche Stadt wurde unter riesigen Mengen von Fels und Schlamm begraben.

Niemand hat sie seither gesehen, doch ist sie keineswegs vergessen, und die Geschichten über ihre Pracht werden seit Jahrhunderten weitergegeben. Schon viele haben nach ihr gesucht, doch ihre Schätze ruhen immer noch unter der Erde. Goldopolis lag in der Nähe des Dschungels, in dem heute Kimba, Bucky und seine Freunde zu Hause sind und die Schule besuchen."

In der Dschungelschule, wo Bucky heute Unterricht hat, fordern die Kinder eine Spukgeschichte von ihm. Richtig schön gruselig soll sie sein. Bucky weiß keine - "ich könnte euch höchstens von der Twin Skull Cave (Zwillings-Schädel-Höhle) erzählen!" Allein der Gedanke daran erschreckt ihn, aber die Kleinen sind begeistert.

Bucky erzählt also, dass sich unweit des Dschungels, in einem sonderbar geformten Berg, eine unheimliche Höhle befindet. Man sagt, wer dort einmal reingeht, kommt nie wieder raus. Natürlich wollen die Kinder unbedingt dorthin. Kimba kann's nicht verstehen: "Ihr werdet euch doch nur fürchten!" Die Kinder: "Dann lernen wir dabei gleich, mutig zu sein. Wir möchten gern so mutig werden wie du, Kimba. Bitte!" Kimba ist einverstanden, und los geht's. Bucky: "Warum hab' ich nur meine Klappe nicht gehalten?"

Der Höhleneingang sieht tatsächlich wie zwei riesige Totenschädel aus. Während alles noch streitet, wer als erster hineingehen soll, ertönen Hilferufe. Die Tiere klettern auf einen Felsen und sehen, dass die beiden Hyänen Tom und Tab von zwei Männern verfolgt werden. Kimba greift ein und schlägt die Männer in die Flucht: "Komische Typen, was die hier nur wollen?"

Tom und Tab haben sich vor den Menschen in die Höhle geflüchtet und kommen nicht mehr zum Vorschein, als die Tiere sie rufen. "Geh ihnen nach, Kimba!" Dieser gibt zu, selbst Angst zu haben (süße Bilder!), aber schließlich geht er doch hinein.

Die Höhle hat gewaltige Ausmaße. Sein eigener Schatten und jede Menge Fledermäuse jagen Kimba einen Schreck nach dem anderen ein. Um den Rückweg wiederzufinden, bindet er sich eine lange Liane um den Schwanz. (Wo er die wohl in der Eile hergenommen hat?) Er rennt durch endlose Gänge, und endlich prallt er auf Tom und Tab, die vor Angst zittern. Dabei reißt die Liane ab, und alle drei purzeln in einen tiefen Abgrund, aus dem sie nicht mehr zurück können.

Unpassenderweise kommen die Hyänen in dieser ausweglosen Lage auf die Idee, Kimba unschädlich zu machen: "Uns ist's egal, wo wir sind!" Kimba versucht sie zu überzeugen, dass dies wirklich nicht die Zeit und der Ort dazu sind. Es hilft nichts, er muss sich erst mit den dummen Tieren prügeln. "Wollt ihr mir jetzt gefälligst helfen, den Ausgang zu finden?"

Draußen machen sich inzwischen Bucky und die Kinder Sorgen um Kimba - er müsste längst zurück sein! "Was habt ihr denn, ihr Angsthasen, ihr wolltet doch ein Gruselabenteuer!" Aber so hatten sie es freilich nicht gewollt.

Kimba, Tom und Tab haben ein geheimnisvolles Licht entdeckt. Aber es ist kein Ausgang, sondern glitzerndes Gestein, das von Tausenden böser Echsen bewacht wird - sie gleichen exakt den Echsen aus Episode 22 (Dangerous Journey / Gefährliche Reise) und sind ebenso aggressiv. Kimba bekämpft sie und rettet die Hyänen aus ihren Klauen. Auf ihrer Flucht stehen die Drei plötzlich vor einem gähnenden Abgrund!

Mit jeder Menge wütender Echsen im Rücken gibt es nur einen Ausweg: Kimba krallt sich am Fels fest und schwingt Tom und Tab, die sich an seinen Schwanz klammern, auf die andere Seite. Dabei rutscht er ab und baumelt nun hilflos über dem Abgrund: "Schnell, Tom, Tab, zieht mich rauf!"

Tom: "Warum sollten wir ihn jetzt nicht erledigen, darauf warten wir doch schon so lange! Tab, lass den Schwanz los!" Nach kurzem Zögern tut er's, und Kimba stürzt schreiend in die bodenlose Tiefe. Schreckliche Bilder für Kinder! Danach führen die Hyänen einen Freudentanz auf: "Endlich sind wir ihn los! Wie wird sich unser Boss Claw freuen! Los, wir sagen's ihm gleich! - Hoppla..."

Da begreifen die Idioten endlich, was sie getan haben. Tom: "Ohne Kimba kommen wir doch nie mehr aus dieser Höhle heraus! Warum hast du Trottel ihn losgelassen?" Tab: "Weil du es mir angeschafft hast!" Zuerst prügeln sie sich, dann kommen sie zur Vernunft. "Wir müssen ihn finden!" Aber in den Abgrund zu springen, trauen sie sich nicht.

Draußen macht sich Bucky schwere Vorwürfe. "Armer Kimba, alles meine Schuld! Warum hab' ich nur diesen Ort erwähnt!" Die Kleinen fordern sich gegenseitig auf, Kimba zu Hilfe zu kommen, doch sie haben viel zu viel Angst. Da vibriert plötzlich die Erde, und alle verstecken sich. Die beiden Menschen kehren mit einem riesigen Bagger zurück. Sie sind auf der Suche nach der versunkenen Stadt und erkennen die Totenkopfhöhle auf einer Karte. Sofort machen sie sich ans Ausgraben.

In der Höhle suchen Tom und Tab verzweifelt nach Kimba. Sie singen ein trauriges Lied: "Von wegen lachende Hyänen, wir können nur noch weinen!" Um sie herum ist plötzlich alles voller riesiger Statuen. Eine geisterhafte Fratze, die ihnen gehörig Angst einjagt, entpuppt sich als der Schatten von Kimba, der sie endlich gefunden hat. Sofort kehrt ihr fieser Charakter zurück: "Tut uns schrecklich leid, der Unfall von vorhin." Kimba verzeiht ihnen: "Okay, aber macht das nicht noch einmal!"

Mittlerweile wandern sie durch die Gewölbe der versunkenen Stadt. Alles um sie herum ist aus Gold. Kimba kennt den Ort aus alten Erzählungen: Dies muss Goldopolis sein. In einem großen Saal brennt hell eine Öllampe. "Da ist eine Treppe, vielleicht führt sie ins Freie!" Über endlose Stufen steigen sie aufwärts. Sie haben schrecklichen Durst, doch ein Brunnen, den sie unterwegs finden, enthält nur Gold und Edelsteine. Nutzlos.

Nach einer Ewigkeit kommen sie wieder im großen Saal bei der Öllampe an. Sie sind im Kreis gelaufen! Kimba: "Angeblich hat noch nie jemand von hier zurückgefunden." Die Hyänen geraten in Panik. Sie küssen Kimba und flehen: "Bitte such' uns einen Weg hier raus!" Kimba kriegt einen Wutanfall: "Was glaubt ihr, was ich die ganze Zeit tue!"

Plötzlich kommt dröhnend ein rotierendes Geschoss durch die Halle gefegt. Es sieht aus wie ein UFO, ist aber eine riesige, uralte Schildkröte, gegen die Kimba und die Hyänen wie Zwerge erscheinen. Kimba: "Das muss der Urgroßvater aller Schildkröten sein! Wir kommen in Freundschaft!" Doch die Schildkröte greift an. Kimba reitet auf dem rotierenden Panzer, während das Riesenvieh mit ihm durch das Gewölbe wirbelt und alles verwüstet. Dazu erklingt lustige Musik, obwohl dies ganz und gar nicht komisch aussieht.

Da hat Kimba eine Idee: er lässt das Öl aus der Lampe herauslaufen. Die Schildkröte rutscht aus und bleibt hilflos auf dem Rücken liegen. Kimba, Tom und Tab drehen sie mit äußerster Kraft um und helfen ihr wieder auf die Beine. Sie keucht: "Wenn ich noch jünger wäre, würde ich es euch Goldräubern schon zeigen!" Kimba beteuert, dass sie kein Gold, sondern lediglich den Ausgang suchen. "Wir haben Durst, was sollen wir mit Gold?"

Wie sich herausstellt, ist Großpapa Turtle der letzte noch lebende Wächter von Goldopolis. Als Kimba ihn überzeugt hat, dass sie keine Diebe sind, willigt er ein, ihnen den Ausgang zu zeigen. Plötzlich tauchen die beiden Männer auf, die ebenfalls den Weg ins das Gewölbe gefunden haben. Sie zücken ihre Pistolen: "Da ist der verdammte Löwe von vorhin wieder!"

Sie schießen auf die Tiere. Während Tom und Tab hinter Großpapa Schildkröte Deckung suchen, kämpft Kimba mit ihnen und schlägt ihnen die Pistolen aus der Hand. Die Männer ergreifen die Flucht. Da beginnt auf einmal der Boden zu wackeln: Ein Erdbeben! Alles stürzt ein: Gewölbe, Säulen, Statuen...

Bucky und die Tierkinder warten vor dem Höhleneingang immer noch auf ein Lebenszeichen, während der Berg bedrohlich vibriert. Gerade noch rechtzeitig kriechen Kimba, Tom und Tab aus dem Erdloch, das die Männer gegraben haben. Die sind schon lang vor ihnen draußen und suchen mit ihrem Auto das Weite. Während die Tiere davonrennen, stürzt Twin Skull Cave in sich zusammen und versinkt im Boden. Die Höhle und Goldopolis verschwinden für immer.

Das Erdbeben ist vorbei, und die Tiere sitzen nachdenklich da. Alle haben Tränen in den Augen, sogar die Hyänen. Kimba: "Arme Schildkröte, nun ist ihre Stadt doch zerstört worden." Tom und Tab: "Sie hat uns das Leben gerettet und ihr Heim verloren."

Auf dem Nachhauseweg fragt Bucky die Hyänen: "Wollt ihr ab jetzt nicht lieber Kimba folgen anstatt diesem üblen Claw?" Tom und Tab: "Oh, das haben wir ja beinahe vergessen! Tschüß!" Sie rennen davon, wieder zu ihren Boss. Bucky: "Ich hatte gehofft, sie würden sich ändern." Kimba, traurig: "Sie lernen es nie."

Der Erzähler beendet diese traurige Episode mit den Worten: "Genau wie man die Flecken des Leoparden nicht entfernen kann, so kann man offenbar auch keine Hyänen ändern. Aber die Welt um uns herum verändert sich fortwährend. Hier war einst eine Stadt aus Gold, doch jetzt gibt es sie nicht mehr."

Allge-
meines
Man kann jede Menge Gründe finden, warum diese Episode in Deutschland nicht gezeigt wurde. Sie enthält viele düstere und erschreckende Bilder, z.B. den gruseligen Totenschädelberg. Die Höhlensequenzen mit ihren labyrinthartigen Gängen und tanzenden Schatten sind toll gezeichnet, aber für Kinder sehr unheimlich. Auch die Szene, wo Kimba schreiend in die Tiefe stürzt, passt nicht in eine lustige Kindersendung.

Trotzdem ist es schade, sie nicht gesendet zu haben, denn trotz allem ist diese Episode ausgesprochen spannend und erinnert an Abenteuerfilme wie "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" oder "Tom Sawyer". Allerdings ist die Handlung etwas unlogisch und das Ende etwas zu unglaubhaft und abrupt.

Dass die Riesenschildkröte bei der Zerstörung der Stadt unweigerlich umkommen muss, wird nicht erwähnt. Gemäß den Vorschriften von NBC hatte die US-Crew solche tragischen Vorkommnisse bei der Synchronisation abzuschwächen.

Ebenfalls in Kauf nehmen muss man den "Regiefehler", dass die meisten Szenen in der Höhle wegen einer fehlenden Lichtquelle gar nicht zu sehen sein dürften! Aber dies wäre wohl etwas spitzfindig...

Musik Es gibt nicht allzu viel Musik in dieser Episode, und wenn, dann entspricht sie der düsteren Handlung. So sind die Szenen in der Höhle oder in den Gewölben entweder still oder mit dramatischen Melodien unterlegt.

Das alberne Motiv, das zu Kimbas verzweifeltem Ritt auf dem rotierenden Panzer erklingt, passt überhaupt nicht und wirkt schon fast geschmacklos.

Eine Ausnahme bildet die hervorragende, sinfonische Musik zur Einleitung und Beschreibung der Geschichte von Goldopolis: sie ist ein wahrer Ohrenschmaus.

Fazit Trotz aller Spannung ist dies eine der traurigsten Episoden der ganzen Serie. Die darin enthaltene Botschaft lautet nämlich: Undank ist der Welt Lohn.

Was Kimba mit den Hyänen in der Höhle erlebt, entspricht leider genau der Realität: Dankbarkeit für gute Taten bleibt meist aus. Darum ist die Schlussszene auch die eigentlich wichtigste Szene, wo Kimba resigniert erkennt, dass auch die gemeinsam durchlebten Abenteuer und Gefahren an der Bosheit (und Dummheit!) der Hyänen nichts ändern. Eine bittere Lektion, die er aber auch irgendwann lernen musste.




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Druckversion Episode 32
32
Amerikanische Episode Deutsche Episode
Titel The Last Poacher nicht vorhanden
Inhalt Tief im tropischen Dschungel Afrikas, am Rande von Kimbas Reich, treibt ein Boot auf einem Fluss. Darin liegt ein bewusstloser Mann. Das Boot steuert auf einen Wasserfall zu, doch bevor es über die Kante stürzt, zerschellt es an einem Felsen. Der Mann wird herausgeschleudert und geht unter. Kimba, der Zeuge dieser Szene wird, springt sofort hinterher und zieht den Mann im letzten Moment ans Ufer.

Bucky unterrichtet gerade die Dschungelkinder, als Cheetah mit "Sirenengeheul" angerannt kommt: er trägt als vierbeiniger "Ambulanzwagen" den verletzten Mann auf dem Rücken und bringt ihn zum Hospital. (Jawohl, auch das gibt es in Kimbas Dschungel!) Die Kinder wollen sofort hin, doch Bucky macht von seiner Autorität Gebrauch: "Ich bin heute der Lehrer, und der Unterricht ist noch nicht aus!" Er gibt ihnen eine "Lernstunde" - sie müssen bleiben und büffeln, während Bucky neugierig ins Hospital rennt.

Das Hospital ist eine fantastische Konstruktion in der Krone eines riesigen Baumes. Kimba, Daniel und Pauly kümmern sich um den Mann und pflegen ihn gesund. Er heißt Seymour Hart und ist Ranger im größten afrikanischen Nationalpark, in den Menschen aus aller Welt reisen und die Natur bewundern. Eindrucksvolle Landschaftsbilder! Im Park gibt es auch eine Ranger-Schule, wo die jungen Männer lernen, den Tieren zu helfen. Ihre Hauptaufgabe ist es, sie vor Wilderern zu schützen, die illegal Tiere jagen und für viel Geld verkaufen.

Der Anführer aller Wilderer wird "Devil Man" genannt, weil er immer eine teuflische Maske trägt. Er ist ein gerissener Verbrecher und hat seinen Leuten beigebracht, mit Geschwindigkeit und modernen Mitteln (Motorrädern) Jagd auf die Tiere zu machen. Die Ranger haben große Probleme, die Wilderer zu fassen. Einer von ihnen hat auch Seymour Hart angeschossen, wodurch dieser schließlich bei Kimba gelandet ist.

Kimba: "Die Wilderer müssen gestoppt werden, vor allem dieser Devil Man!" Seymour: "Richtig, Kimba, ich will ihn persönlich festnehmen. Dank eurer Hilfe bin ich wieder gesund und kann wieder zurück in den Park. Aber ist es nicht ein Wunder, dass wir alle miteinander reden können?" (Siehe hierzu die Anmerkung unter "Fazit".)

Kimba bittet den Ranger, zusammen mit Bucky, Pauly und Daniel mitkommen und beim Wilderer-Fangen helfen zu dürfen. Bucky: "Wer sagt dir denn, dass wir überhaupt wollen? Es wird gefährlich!" Kimba: "Das schon, aber ich wette, Daniel möchte mit!" Daniel: "Stimmt, falls Mr. Hart nichts dagegen hat." Seymour ist einverstanden: "Wenn ihr unbedingt wollt..."

So fahren sie zu fünft auf einem Floß in Richtung Nationalpark. In der Nacht sehen sie Feuerschein am Ufer: die Wilderer! Kimba springt an Land und schleicht sich an. Da bekommt er einen Riesenschreck: vor ihm türmt sich ein Berg von Knochen und Schädeln auf! Er klettert hinauf und stürzt sich auf die Wilderer, die panisch vor Angst vor dem "Geist" davonlaufen. Diese Bilder sind extrem gruselig - der angreifende Kimba verwandelt sich mehrmals in eine schreckliche Fratze. Zu alptraumhaften Bildern tanzen Totenschädel, Knochen und Masken. Diese Szenen erinnern an "The Skeleton Dance" und vergleichbare Horror-Trickfilme der frühen 30-er Jahre.

Kimba überwältigt die Männer und reißt dem Anführer die Maske vom Gesicht. Seymour Hart: "Das ist nicht Devil Man!" Der Wilderer gibt zu, ihn nachgeahmt zu haben, um von seiner Berühmtheit zu profitieren. Doch das spielt keine Rolle, die Männer werden verhaftet und abgeführt. Kimba betrachtet traurig den riesigen Haufen Knochen und Schädel. Devil Man oder nicht, alle Wilderer müssen gestoppt werden.

Szenenwechel: eine riesige Autobahn-Baustelle mitten in der Wüste. Dorthin werden alle Wilderer gebracht: "Hier könnt ihr euer Geld sinnvoller verdienen!" Kimba, Daniel, Pauly und Bucky sitzen im Jeep und schauen zu. Es scheint eine gute Idee zu sein. Kimba: "Die Männer müssen doch stolz darauf sein, bei einem so beeindruckenden Bauwerk mitzuarbeiten!" Seymour: "Leider reißen manche Menschen lieber Dinge ein, anstatt sie aufzubauen."

Seymour lenkt den Jeep in ein Dorf, wo die meisten Leute aus Devil Man's Bande leben. Dort werden die Freunde zunächst von einer Meute kläffender Hunde bedrängt, die Kimba mit einem kurzen Brüller in die Flucht schlägt. Bis auf einen alten Mann ist das Dorf leer: "Alle haben sich versteckt, weil ein Ranger kommen und sie ins Gefängnis stecken will."

Seymour: "Das stimmt, denn sie haben gegen das Gesetz verstoßen. Wir boten ihnen Arbeit, mit der sie viel mehr Geld verdienen könnten als durch Wilderei, aber sie haben abgelehnt." Der Alte, zornig: "Natürlich haben sie abgelehnt! Du kannst doch Menschen, die ein Leben lang Jäger waren, keine Straßen bauen lassen! Lass' sie tun, was sie tun wollen!" Seymour: "Nein, sie töten Tiere und brechen Regeln, wir müssen sie stoppen." Der Alte: "Vielleicht stoppen sie dich vorher." Auf allen Dächern erscheinen plötzlich Männer mit Speeren.

Seymour Hart: "Legt die Waffen nieder und kommt runter, dann wird niemand verletzt!" Der Anführer lacht: "Du bist allein, und wir sind viele!" Da ertönt Motorengeräusch: die Ranger kommen mit Geländewagen. Der Kampf bricht los, und Kimba mischt kräftig mit. Seymour gibt Anweisung: "Sie verstecken sich in den Hütten! Treibt sie raus!" Die Jeeps rasen durch die Hütten und mähen sie nieder - brutale Bilder! Die Männer werden eingekesselt und gefangen genommen. Auf der Weiterfahrt stellt Kimba  nachdenklich fest: "Diese Ranger arbeiten verdammt hart, um uns Tiere zu beschützen..."

Da kommt eine Meldung durch: Devil Man hat an der Autobahnbaustelle eine Stampede unter den Tieren ausgelöst und große Zerstörung angerichtet. Daraufhin beschließen die Ranger, den Park Zoll für Zoll zu durchkämmen, bis sie Devil Man gefunden haben. Kimba und seine Freunde beteiligen sich an dieser Aktion. Dabei kommt ihnen die Idee, sich von Devil Man fangen zu lassen, dann zu fliehen und die Ranger zu seinem Versteck zu führen.

Zu diesem Zweck teilen sie sich in zwei Gruppen. Pauly und Bucky werden tatsächlich kurz darauf gefangen und zu Devil Man's Hauptquartier gebracht, das in einem riesigen hohlen Baobab-Baum versteckt ist. Hier nimmt der eigentliche Schurke, ein Tierhändler namens Mr. Greedy, die Lieferungen der Wilderer entgegen.

Devil Man: "Meister, alle Käfige sind voll, und hier hab' ich auch noch eine Gazelle und einen Pagagei für dich." Greedy: "Was soll ich denn damit, die sind doch nichts wert!" Weil der Wilderer und der Händler sich über den Preis nicht einig werden, kann Bucky seine Klappe nicht halten und muss lautstark darauf hinweisen, dass er durchaus einen Haufen Geld wert ist!

Mr. Greedy, erschrocken: "Für diese sprechende Gazelle gebe ich dir das Doppelte, aber nur, wenn du sie sofort zu Grillfleisch verarbeitest!" Zu Bucky gewandt: "Das täte dir so passen, mich bei den Behörden zu verpfeifen, weil ich mit Wilderern Geschäfte mache." Bucky, treuherzig: "So grausam können Sie doch nicht sein!" Während die Tiere verladen werden, schreit Bucky ständig: "Neiiiin, ich will nicht gegrillt werden!" Pauly, wütend: "Wenn du nicht dauernd auf uns aufmerksam machen würdest, könnte ich zur Abwechslung mal entwischen!!!" Endlich gelingt ihm die Flucht.

Kimba und Daniel machen sich inzwischen große Sorgen um die beiden. Auf der Suche nach ihnen finden sie schließlich Pauly völlig erschöpft und in Tränen aufgelöst: "Sie wollen Bucky grillen!" Kimba schickt Daniel zu Seymour Hart, während er selbst zu Buckys Rettung eilt. Er kommt gerade noch rechtzeitig. Bucky: "Der da ist der Boss, der hinter allem steckt!" Mr. Greedy flüchtet sich hinter Devil Man: "Tu' was! Beschütz' mich!"

Devil Man kämpft mit Kimba. Seine Männer schießen Speere auf ihn und fangen ihn ein. Die Bösen scheinen zu triumphieren. Doch da ertönt eine Stimme: "Ergebt euch, ihr seid umzingelt!" Seymour, Daniel und eine Menge Ranger umstellen das Lager. Devil Man: "Ich wusste, dass dieser Tag kommen wird. Aber kampflos ergebe ich mich nicht."

Während Kimba den fliehenden Mr. Greedy verfolgt, stehen sich Seymour und Devil Man im Showdown gegenüber. Beide zielen aufeinander, Seymour mit dem Gewehr, der Wilderer mit Pfeil und Bogen: "Na, Mister Ranger, warum schießt du nicht?" Seymour: "Bitte gib auf, ich will dich nicht töten!" Devil Man: "Du vergisst, dass ich meinen Stolz habe. Ich bin ein Jäger und könnte nicht ohne Pfeil und Bogen leben." Seymour, flehend: "Das weißt du doch gar nicht! Warum versuchst du es nicht einmal?"

In diesem Moment prallt Mr. Greedy auf der Flucht vor Kimba gegen Seymour. Der Schuss löst sich, und Devil Man bricht zusammen. Seymour, verzweifelt: "Oh nein! Das wollte ich nicht!" Kimba und Seymour gehen zu dem Wilderer, der leblos am Boden liegt. Seymour: "Gott sei Dank ist er nur schwer verwundet.* Nun kann er endlich seine Maske ablegen und den vielen Verbrechen ins Auge schauen, die er an Mensch und Tier begangen hat. Und alle Wilderer werden wissen, dass sich ein solches Leben nicht auszahlt." (*Hier musste der Text geändert werden, siehe "Allgemeines".)

Greedy, der sich nochmals davonstehlen will, wird von Kimba endgültig überwältigt und festgenommen. Dazu hört man den Erzähler: "Und so wurden die Verbrecher gefangen und gehen nun ihrer gerechten Strafe entgegen. - Aber hinter all dem steckt mehr als man vielleicht ahnt. Denn mit dem Sieg über diesen Wilderer kommt die Erkenntnis, dass Afrika sich im Wandel befindet. Der Kontinent wird mündig, und die Menschen müssen sich von Teufelsmasken und Voodoo-Trommeln verabschieden..."

Hierzu werden eindrucksvolle Bilder gezeigt: Baumstämme, die wie Gitterstäbe aussehen, ein nächtlicher Kreis von Fackelträgern zur Beerdigung von Devil Man, Seymour und die Tiere an seinem Grab, Götzenbilder und Masken. Der Sprecher: "Das alles gehört der Vergangenheit auf dem dunklen Kontinent an. Jetzt blitzt in dieser Dunkelheit das neue Licht des Verstandes auf." Dazu wechselt das Bild abrupt auf die Bilder der Zivilisation: Dampframmen, Pressluftbohrer und Bagger.

In der Schlussszene fahren die Tiere auf einem Floß in ihren Dschungel zurück. Daniel sagt zu seinen Freunden: "Diese Super-Autobahnen sind ja ganz nett, aber ich wäre nicht böse darüber, wenn sie unseren Dschungel nie erreichen - wenn du weisst, was ich meine, Kimba..." Es scheint so, als seien die Tiere doch die klügeren Menschen.

Allge-
meines
Es ist ausgesprochen schade, dass diese Episode in Deutschland nicht gezeigt wurde. Gründe dafür gibt es freilich genug: Viele Szenen sind unheimlich und können Angst einflößen. So sind die Bilder mit den tanzenden Totenschädeln, Knochen und Masken trotz der lustigen Musik definitiv nichts für kleine Kinder. Auch das brutale Vorgehen der Ranger, die mit ihren Jeeps die Hütten der Eingeborenen zerstören, passt nicht in eine harmlose deutsche Kindersendung der 70-er Jahre.

Trotzdem ist dies eine ausgezeichnete Episode. Die Story ist gut durchdacht und spannend, und sie behandelt Kimbas Hauptanliegen: den Schutz der Tiere. Außerdem hilft Kimba wieder einmal einem Menschen, was Osamu Tezukas Grundidee von der Kommunikation zwischen Mensch und Tier betont.

Auch der Humor kommt nicht zu kurz, vor allem bei den köstlichen Dialogen zwischen Pauly und Bucky, die ich in der Inhaltsangabe gar nicht alle aufgeführt habe.

In dieser Episode musste die US-Sprechercrew wieder einmal Abschwächungsarbeit leisten und den offensichtlichen Tod des Wilderers vertuschen. Da in den nachfolgenden Szenen jedoch eine Beerdigung zu sehen ist und der Ranger an einem Grab kniet, merkt der Zuschauer trotzdem, was los ist.

Der Erzähler ist sehr oft zu hören und spricht jede Menge Erläuterungen.

Musik In dieser Episode gibt es reichlich Musik. Die meisten Actionszenen sind, im Gegensatz zu anderen Episoden, nicht stumm, und zu den herrlichen afrikanischen Landschaftsbildern hat Isao Tomita wuchtige, beeindruckende Melodien komponiert.
Fazit Diese Episode ist eigentlich viel zu ernst, um ausgelassen zu werden. In erster Linie prangert die Geschichte die Wilderei an, aber neben den eher unwichtigen gruseligen Szenen geht es vor allem um ein aktuelles Problem: die Konfrontation des traditionellen Afrika mit der modernen Zeit.

Aus heutiger Sicht wirkt es freilich bedenklich, in der radikalen Abschaffung alter Sitten und Gebräuche zu Gunsten des Fortschritts und der Technik die optimale Lösung zu sehen. So ganz wohl ist einem nicht beim Anblick von Hochhäusern und Autobahnen, die das "dunkle" Afrika "erleuchten" sollen. Der Dialog zwischen Seymour Hart und dem alten Mann, der ihm klarzumachen versucht, dass man aus stolzen Jägern nicht einfach Straßenbauer machen kann, regt zum Nachdenken an.

Anmerkung: Weshalb Seymour die Zeile: "Ist es nicht ein Wunder, dass wir miteinander sprechen können?" in den Mund geschoben wurde, lag wohl daran, dass die US-Crew über die Sprachbegabung der Tiere ebenso verwundert war wie der Ranger selbst. Die Episode, in der die Tiere das Sprechen lernen, war zu diesem Zeitpunkt vermutlich noch nicht eingetroffen (siehe "Wie Kimba entstand").

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